Federer: «Verheiratet zu sein, ist grossartig»
publiziert: Dienstag, 14. Apr 2009 / 23:43 Uhr

Für Roger Federer beginnt vier Tage nach seiner Hochzeit die Sandplatzsaison. Mit dem heutigen Match gegen Andreas Seppi lanciert der Baselbieter bereits die Jagd nach dem French-Open-Titel, der Anfang Juni vergeben wird.

Roger Federer ist glücklich.
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Obwohl Federer noch auf den ersten Turniersieg der Saison wartet, gab er sich an der französischen Riviera einigermassen zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. «Ich habe schon besser gespielt, aber auch schon einiges schlechter», ist sein Urteil. Der Weltranglisten-Zweite sprach in Monte Carlo, wo er in den letzten drei Jahren jeweils im Final gegen Rafael Nadal verlor, auch über die Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin Mirka Vavrinec, den Vorzügen, Schweizer zu sein, und den Erwartungen, die er für den Tennis-Sommer hat.

Die Hochzeits-Planung

«Mirka und ich redeten bereits seit einigen Jahren über eine mögliche Hochzeit. Aber es war nicht einfach, die Zeit dafür zu finden. Wir wussten aber, dass wir uns relativ kurzfristig entscheiden würden. Vor wenigen Wochen erst fingen dann die Planungen an. Wir hatten das Glück, dass am Ostersamstag alles reibungslos über die Bühne ging. Der Grossteil der Gäste konnte kommen und die Zeremonie war bis zuletzt geheim geblieben. Ich habe gute Freude, die ein Geheimnis behalten können. Wenn man in aller Ruhe heiraten will, muss man das in der Schweiz tun. Die Schweizer lassen dir die Privatsphäre. Deshalb bin ich gern Schweizer und liebe es, in der Schweiz zu leben.»

Die Zeremonie

«Weil wir schon so lange zusammen sind, erwartete ich, weniger nervös zu sein, als ich es dann letztlich war. Es war ein sehr, sehr emotionaler und spezieller Moment. Heiraten ändert dein Leben. Es war schön, von Mirka zu hören, wie sehr sie mich liebt und ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebe. Es war ein wunderschöner Tag. Ich dachte, die Hochzeit würde nicht viel ändern, aber es fühlt sich grossartig an. Es ist nett, Mirka meine Ehefrau zu nennen und nicht mehr meine Freundin. Es tönt einfach auch besser.»

«Die Zeremonie fand in Basel statt. Die Leute gaben sich sehr viel Mühe, um alles kurzfristig zu organisieren. Von den eingeladenen Gästen konnten praktisch alle kommen. Es waren Familieangehörige und engste Freunde anwesend -- eine kleine Feier, wie wir es gewünscht hatten. Spieler kamen keine. Sie waren am spielen. Wir wollten nie, dass es eine gigantische Zeremonie wird.»

Die Flitterwochen

«Ich habe mit Mirka über die Flitterwochen und die mögliche Teilnahme am Turnier von Monte Carlo geredet. Sie überliess den Entscheid mir. Ich habe das Gefühl, in den letzten Jahren immer in den Flitterwochen gewesen zu sein, deshalb stört es mich nicht, dass wir nicht dazu kommen, an einen speziellen Ort zu gehen. Wir hatten viele sehr schöne Moment in den letzten Jahren. Bei mit ist deshalb das Bedürfnis nach Flitterwochen nicht so gross.»

Der bisherige Saisonverlauf

«Auch als Tennisspieler fühle ich mich im Moment sehr gut. Die erste Saisonhälfte war besser als letztes Jahr. Ich stand in Australien im Final und erreichte die Halbfinals in Indian Wells und Miami. Klar, habe ich nicht immer mein bestes Tennis gezeigt, vor allem in den Halbfinals der beiden Masters 1000. Aber ich bin jetzt bereit anzugreifen. Ich fühle mich frisch, sowohl mental als auch körperlich. Und das ist für mich entscheidend, um gut zu spielen. Die sechswöchige Pause nach dem Australian Open, in welcher ich meine Rückenverletzung ausheilen konnte, hat mit gut getan.»

Die Sandplatzsaison

«Ich verzeichnete in Monte Carlo in den letzten Jahren gute Resultate. Das ist wichtig für das Selbstvertrauen, denn hier beginnt jetzt die Sandsaison. Ich will gut spielen und einige Matches gewinnen, aber der Fokus liegt natürlich auf dem French Open. Ich bin nun seit einigen Jahren der zweitbeste Sandplatzspieler. In Paris zu gewinnen, ist das grosse Ziel. Es geht hier in Monte Carlo deshalb mehr darum, den Rhythmus zu finden, das Gefühl für die Unterlage, damit ich für das French Open gerüstet bin.»

(fest/Si)

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