Optimist
Federer glaubt noch an Sydney
publiziert: Dienstag, 30. Okt 2001 / 17:09 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Okt 2001 / 18:30 Uhr

Münchenstein (BL) - Auch nach der klaren Finalniederlage an den Davidoff Swiss Indoors glaubt Roger Federer noch an eine kleine Chance auf die Masters-Teilnahme. Um in der nächsten Woche nach Sydney fliegen zu können, muss aber Federer in Paris-Bercy wohl mindestens den Final erreichen.

Vor dem heutigen Auftaktspiel gegen Gstaad-Sieger Jiri Novak (ATP 40) ist der Baselbieter beschränkt zuversichtlich: «Wenn ich Novak schlagen kann, traue ich mir einiges zu.» Gegen den soliden Tschechen hat er allerdings eine negative Bilanz: In Wimbledon 1999 unterlag er in fünf Sätzen, im folgenden Jahr in Monte Carlo 5:7 im Entscheidungssatz. Den einzigen Indoor-Vergleich hat der Münchensteiner indes ohne Satzverlust gewonnen (1999 mit 7:6, 6:1 in Wien).

«Er wirkt langsam, aber er ist es nicht», charakterisierte Federer gestern in den Katakomben des «Palais Omnisports» seinen heutigen Gegner, auf den er auf dem Nebenplatz trifft. Seinen eigenen Formstand kann Federer nicht wirklich beurteilen. Am Montag aus Basel angekommen, hat er gestern nur eine Stunde trainiert. «Die letzte Woche hat doch Kraft gekostet. Die Partie gegen Novak ist so gesehen ein guter Test.»

Im Siegfall könnte Federer im Achtelfinal wieder auf Tim Henman treffen, der ihm am Sonntag eine veritable Lektion erteilt hat. Der Brite muss dazu heute aber zuerst den Basel-Halbfinalisten Julien Boutter (Abbruchsieger gegen Andrej Pavel) bezwingen. Federer, von Henman sehr beeindruckt, hofft auf eine andere Spielphysiognomie, auch wenn ihm die in Paris verwendete Ballmarke nicht sehr liegt: «Immer kann Henman ja auch nicht so gut spielen.» Diese Aussage ist doppelt berechtigt, da Henman immer «gut» für einen Aussetzer ist. Im Vorjahr hatte er diesen in der Startrunde gegen den Sandhasen Albert Costa.

Ein Sieg gegen Henman wäre Pflicht, von der Kür wäre Federer aber auch dann noch weit entfernt. Der Brite als Siebter hat derzeit 71 Punkte Vorsprung auf Federer, der das Turnier - den Verzicht von Pete Sampras bereits eingerechnet - gewinnen müsste, um Henman zu überholen. «Vielleicht reicht aber auch ein achter Rang im Champions Race», so Federer. Dies wäre der Fall, wenn die in Paris kursierenden Gerüchte wahr werden, dass sich Andre Agassi in den kommenden Wochen der Familie widmet. Für Federer ändert aber im Moment nicht viel: Am Ort, wo er noch keine Partie gewonnen hat, muss er über sich hinauswachsen.

(bb/sda)

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