Federer sucht nach Gründen für die Krise
publiziert: Freitag, 17. Apr 2009 / 13:41 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Apr 2009 / 23:37 Uhr

Privat läuft bei Roger Federer zurzeit alles optimal - auf der sportlichen Ebene kann der frühere Branchen-Primus seine Krise aber nicht mehr leugnen.

Bittere Niederlage in Monte Carlo: Roger Federer.
Bittere Niederlage in Monte Carlo: Roger Federer.
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Der 13-fache Grand-Slam-Sieger und Weltranglisten-Zweite suchte nach dem Achtelfinal-Out gegen Stanislas Wawrinka in Monte Carlo nach Gründen für die erste Niederlage gegen seinen Freund: «Ich muss an meinem Timing arbeiten und schauen, dass ich meine Vorhand und meine Beinarbeit verbessere.»

Mit dem Aus in Monte Carlo wartet Federer seit Oktober 2008 auf einen Turniersieg auf der ATP-Tour. «Jetzt habe ich eine Woche, um hart zu trainieren. Ich weiss, wo ich noch Fortschritte machen kann», sagte Federer. Verbesserungen scheinen auch bitter nötig, wenn der Schweizer vor allem beim French Open in Paris (24. Mai bis 7. Juni) keine weitere Enttäuschung hinnehmen möchte.

Fans sind am rätseln

Allerdings ist Federers Quote bei Grand-Slam-Turnieren weiterhin beeindruckend: seit dem French Open 2004, wo er in der 3. Runde an Gustavo Kuerten (Br) scheiterte, erreichte Federer in jedem Major-Turnier mindestens die Halbfinals.

Dennoch rätseln Fans über die Gründe für das Federer-Tief. Ist er müde, fehlt ihm ein Trainer oder findet er mehr und mehr Gefallen am Privatleben? Wenige Minuten nach seiner Niederlage quoll der elektronische Briefkasten auf seiner Internetseite über. «Tja, was soll man sagen? Als Fan hat man wieder mitgehofft, mitgezittert und mitgelitten, und wieder muss eine weitere kleine Enttäuschung verarbeitet werden», schrieb einer. Beunruhigt ist Federer aber nicht. Er erwarte von sich ohnehin nicht mehr, den Rest der Tenniswelt zu dominieren.

(ht/Si)

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