Federer triumphiert trotz Fehlstart
publiziert: Sonntag, 13. Aug 2006 / 22:29 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Aug 2006 / 00:02 Uhr

Roger Federer setzte sich am Rogers Cup in Toronto viermal in Folge in drei Sätzen durch, kam zum 7. Turniersieg des Jahres und greift diese Woche in Cincinnati nach einem Rekord.

In Toronto erreichte Roger Federer zum 17. Mal hintereinander mindestens den Final. (Archivbild)
In Toronto erreichte Roger Federer zum 17. Mal hintereinander mindestens den Final. (Archivbild)
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Im Final besiegte Roger Federer Richard Gasquet (Fr) 2:6, 6:3, 6:2. Eine gute halbe Stunde sah es aber gar nicht gut aus für Federer.

Vom Aufschlag im Stich gelassen (nur 44 Prozent erste Bälle im Spiel), wurde der 25-jährige Schweizer vom fünf Jahre jüngeren Franzosen vorgeführt.

Federer gewann die Wahl, entschied sich (wie immer) für Aufschlag und ging 1:0 in Führung, verlor danach aber fünf Games in Folge und nach 31 Minuten den ersten Satz.

Entscheidende Phase

Im zweiten Durchgang schien es gleich weiterzugehen, denn Gasquet ging bei Federers erstem Aufschlagspiel sogleich 40:0 in Führung. Federer wehrte im ersten und dritten Game des zweiten Satzes jedoch fünf Breakbälle ab und realisierte dazwischen selber seinen ersten Aufschlagdurchbruch.

Diese zehn Minuten erwiesen sich als der Schlüssel zum Sieg. «Wer weiss, wie die Partie ausgegangen wäre, hätte Gasquet das frühe Break im zweiten Satz geschafft», so Federer hinterher.

Nach der Startphase des zweiten Satzes kontrollierte Federer die Partie souverän. Gasquet, der in den vergangenen zwei Monaten nebst dem Allianz Suisse Open Gstaad auch noch das Turnier von Nottingham gewonnen hatte, kam zu keiner Breakmöglichkeit mehr.

Federer schaffte die Entscheidung im dritten Satz mit Breaks zum 3:2 und 5:2.

17. Turniersieg in Serie

Mit dem siebten Turniersieg der Saison (nach Doha, Australian Open, Indian Wells, Key Biscayne, Halle und Wimbledon) schlug Federer mehrere Fliegen mit einem Schlag. In Toronto erreichte er zum 17. Mal hintereinander mindestens den Final.

Diese Woche greift Federer in Cincinnati einen mehr als 20 Jahre alten Rekord Ivan Lendls an, der 1981/82 an 18 Turnieren in Serie den Final erreichte.

Auch weitere Serien blieben durch den Turniersieg in Kanada unangetastet: Auf nordamerikanischen Hartplätzen ist Federer seit dem 3. August 2004, 54 Einzeln und neun Turnieren unbesiegt.

Ausserdem vergrösserte Federer im Ranking den Vorsprung auf Verfolger Rafael Nadal um mehr als 800 Punkte auf wieder über 3000 Zähler.

Auch in Cincinnati mit schwerer Auslosung

Die Serie schwieriger Auslosungen geht für Roger Federer in Cincinnati (ab Montag) weiter. Der Titelhalter startet gegen den unberechenbaren Paradorn Srichaphan und trifft allenfalls in der 2. Runde auf Toronto-Halbfinalist Andy Murray oder Tim Henman.

Vor zwei Jahren kassierte Federer in Cincinnati die letzte Niederlage auf nordamerikanischem Boden - in der 1. Runde gegen Dominik Hrbaty (Slk).

Dank einer Wildcard befindet sich in Cincinnati auch Stanislas Wawrinka am Start; er beginnt gegen den Toronto-Viertelfinalisten Jose Acasuso. Abgesagt hat hingegen wegen Rückenschmerzen Andre Agassi. Der 36-jährige Amerikaner will am US Open sein letztes Turnier bestreiten, verpasste aber nahezu die gesamte Vorbereitung auf das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison.

(bert/Si)

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