French Open
Federer und Wawrinka eine Runde weiter
publiziert: Mittwoch, 27. Mai 2015 / 14:15 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Mai 2015 / 17:58 Uhr
Lajovic war dem Druck des Waadtländers nur selten gewachsen - Wawrinka gab meistens den Ton an.
Lajovic war dem Druck des Waadtländers nur selten gewachsen - Wawrinka gab meistens den Ton an.

Roger Federer und Stan Wawrinka stehen beim French Open in der 3. Runde. Federer setzte sich gegen den Spanier Marcel Granollers durch, Wawrinka gegen den Serben Dusan Lajovic.

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Federer blieb auch bei seinem zweiten Auftritt beim diesjährigen Roland Garros ohne Satzverlust. Der Weltranglisten-Zweite musste auf dem Weg zum 6:2, 7:6 (7:1), 6:3 in den Sätzen zwei und drei jeweils Breakrückstände wettmachen.

Der erste Umgänge verlief ganz nach dem Geschmack von Federer, nämlich völlig unkompliziert und endete schon nach 24 Minuten. Der Widerstand von Granollers, einst ein Top-20-Spieler, aber mittlerweile nur noch die Nummer 57, wuchs danach. Der 29-Jährige aus Barcelona führte im zweiten Satz 4:2, allerdings nur für wenige Minuten. Federer schlug mit einem Break gleich zurück und war im Tiebreak dann ungefährdet.

Auch der zweite kleinere Rückschlag - ein 0:2 im 3. Satz - korrigierte Federer problemlos. Der Turniersieger von 2009 reihte fünf Games aneinander. Nach 107 Minuten beendete er die Partie mit einem Aufschlagwinner. Im Sechzehntelfinal bekommt er es nun mit dem Bosnier Damir Dzumhur (ATP 88) zu tun.

Kleiner Umweg

Wawrinka musste beim 6:3, 6:4, 5:7, 6:3 seinen ersten Satz im Turnierverlauf abgeben. Trotzdem zog Wawrinka ohne grössere Probleme unter die letzten 32. Der kleine Umweg dürfte dem Waadtländer nicht allzu viel Kraft gekostet haben, war aber auch nicht unbedingt notwendig. Denn in den ersten beiden Umgängen hatte der Favorit das Geschehen sicher im Griff und besass auch im dritten Satz gleich zu Beginn die Möglichkeit, womöglich entscheidend davonzuziehen. Er nutzte die Chance nicht, und Lajovic, die Nummer 67 des ATP-Rankings, erspielte sich einen vierten Satz.

Dort hatte Wawrinka die Partie wieder fest im Griff, nachdem er zwischenzeitlich nicht mehr mit der gleichen Konsequenz agiert hatte und vor allem bei eigenem Aufschlag anfällig gewesen war. Meistens gab der Waadtländer aber den Ton an und zeigte einige spektakuläre Schläge. Der mit einer starken Vorhand ausgerüstete Lajovic war dem Druck des Waadtländers nur selten gewachsen und vor allem dann nicht, wenn die Ballwechsel länger wurden.

In der 3. Runde trifft Wawrinka am Freitag nun auf den Amerikaner Steve Johnson (ATP 56), gegen welchen er noch nie gespielt hat.

(jbo/Si)

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