Federers Visite in Feusisberg
publiziert: Samstag, 11. Okt 2008 / 00:32 Uhr

Für einmal erlebte das Schweizer Fussball-Nationalteam ein «Meet & Greet» der speziellen Art. Ein Superstar der internationalen Sportszene trat auf: Roger Federer überraschte die Spieler.

Niemand wusste von Hitzfelds Geheimplan.
Niemand wusste von Hitzfelds Geheimplan.
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Am Mittwochabend herrschte in der noblen Herberge der Schweizer hoch über dem Zürichsee kein «Courant normal». Mehr als nur ein Hauch von Weltklasse war in Feusisberg spürbar. Der weltbeste Tennisspieler schritt durch die Hotelpforte. Roger Federer beehrte das Camp der SFV-Auswahl mit seiner Anwesenheit und dinierte mit dem überwältigten Team.

Die Überraschung gelang vollumfänglich. Als der vierfache Weltsportler vor das Team trat, staunten die Schweizer Internationalen. Niemand wusste vom Geheimplan von Ottmar Hitzfeld. «Der Besuch ergab sich sehr kurzfristig. Die Spieler waren überrascht», freute sich Hitzfeld über den hohen Besuch. «Alle waren begeistert. Roger Federer war mit seiner authentischen und extrem natürlichen Art beeindruckend.»

Rückschläge und Brillianz

Der 13-fache Grand-Slam-Turniersieger gewährte der Nationalmannschaft einen Einblick in seine faszinierende (Tennis-)Welt -- und löste mit seiner halbstündigen Rede bei den Fussball-Millionären kollektive Bewunderung aus. Bei Diego Benaglio, dem Keeper von Wolfsburg, leuchteten die Augen auch zwei Tage nach Federers Vortrag noch: «Es für uns alle ein Riesenereignis, einen der international grössten Sportler kennenzulernen.»

Federer sprach auch über die Rückschläge in seiner brillanten Karriere. Er erzählte, wie er schwere Niederlagen verarbeitet hat. Vielleicht kamen seine Ausführungen einigen Nationalspielern zupass. Unter Umständen ist es für sie nach dem Luxemburg-Trauma hilfreich, aus erster Hand zu erfahren, wie ein wahrer Champion auf ganz hohem Niveau wieder aufsteht.

Hohe Messlatte

«Bei Roger liegt die Messlatte immer extrem hoch. Er sprach darüber, wie er damit umgeht und auch Niederlagen den Blick immer nach vorne richtet», sagte Hitzfeld. «Er steht allein auf dem Platz und kann nie jemandem die Schuld zuschieben.»

(von Sven Schoch, Feusisberg/Si)

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