Felipe Massa in Ungarn schnell - Ferrari dominiert
publiziert: Freitag, 16. Aug 2002 / 17:10 Uhr

Mogyorod - Die dreiwöchige Sommerpause hat an der Hierarchie in der Formel 1 nichts geändert. Die Ferrari-Fahrer gaben im ersten Training vor dem Grand Prix von Ungarn schon wieder den Ton an. Felipe Massa wurde guter Achter, Nick Heidfeld nur 17.

Felipe Massa.
Felipe Massa.
Im Gegensatz zu den Ergebnissen gestalteten die Sauber-Fahrer das Trainingsende auf ähnliche Weise; beide mussten das Auto nach Drehern am Pistenrand stehen lassen. Massa, dem das gleiche Malheur schon am Ende der ersten Trainingsstunde widerfahren war, schlug in seiner letzten Runde mit dem Heck hart an den Leitplanken auf. Heidfeld hatte 20 Minuten vorher gleich zweimal Bekanntschaft mit der Abschrankung gemacht.

Unmittelbar vor seinen Missgeschicken hatte Massa allerdings ein weiteres Mal gezeigt, dass er sich auf ihm unbekannten Strecken auf Anhieb gut zurechtfindet. Am Morgen war ihm die drittschnellste Rundenzeit hinter den Ferrari-Fahrern gelungen, im Tagesklassement erscheint er mit der exakt gleichen Zeit wie David Coulthard mit dem McLaren-Mercedes. Heidfeld beklagte die ungenügende Balance des C21 und blieb deshalb während des gesamten Trainings hinter Massa zurück.

Michael Schumacher war wieder einmal eine Klasse für sich. Der Weltmeister war über sechs Zehntel schneller als Barrichello, der Brasilianer seinerseits knapp drei Zehntel besser als der Dritte, Ralf Schumacher. Sollten die Ferrari-Fahrer im heutigen Qualifying ähnlich dominant sein, käme ihnen dies bei der Umsetzung der neuen Teamstrategie entgegen, zumal die Strecke kaum Überholmöglichkeiten bietet. Michael Schumacher hatte sich nach der erfolgreichen Titelverteidiger bereit erklärt, sich in den Dienst Barrichellos zu stellen, um dem Brasilianer zum 2. WM-Schlussrang zu verhelfen.

Jordan überraschend schnell

Überraschend weit vorne sind in der Rangliste Giancarlo Fisichella (5.) und Takuma Sato (6.) mit den Jordan zu finden, wogegen Juan Montoya (16.) nur unwesentlich schneller als Heidfeld war.

Der fleissigste Fahrer war erwartungsgemäss Anthony Davidson, der bei Minardi in Ungarn und Belgien den enttäuschenden Malaysier Alex Yoong vertritt. Der Brite, normalerweise als Testfahrer in Diensten von BAR, vermochte in seinem ersten Formel-1-Training im Gegensatz zu Yoong mit Teamkollege Mark Webber mitzuhalten. Am Ende lag Davidson sogar knapp vor dem Australier. Zu schnell war Davidson in der Boxenstrasse unterwegs. Bei seiner ersten Wegfahrt aus der Garage, 13 Sekunden (!) nach Trainingsbeginn, wurden für ihn 63,6 statt den im Training erlaubten 60 Stundenkilometern gemessen. Davidson wurde dafür mit 1000 Dollar gebüsst.

viele Dreher

Auf dem extrem schmutzigen und rutschigen Rundkurs kam es in beiden Trainingsstunden zu unzähligen Drehern und Ausflügen neben die Piste. Vom Weg kamen unter anderen mindestens einmal auch Michael Schumacher, Rubens Barrichello, Ralf Schumacher, David Coulthard und Juan Montoya ab. Nach dem Startverzicht des vor dem Bankrott stehenden Arrows-Teams nahmen nur 20 Fahrer das Training in Angriff.

(sda)

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