WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht
Felix Sturm unter Dopingverdacht
publiziert: Samstag, 16. Apr 2016 / 21:56 Uhr
Nach dem umstrittenen Sieg kommt der nächste Dämpfer. (Archivbild)
Nach dem umstrittenen Sieg kommt der nächste Dämpfer. (Archivbild)

Der deutsche WBA-Supermittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm (37) ist zwei Monate nach seinem höchst umstrittenen WM-Sieg über den damaligen russischen Titelhalter Fjodor Tschudinov des Dopings überführt worden.

In der Urinprobe von Sturm wurde die verbotene Substanz Stanozolol entdeckt, ein synthetisches anaboles Steroid, das sich vom Testosteron ableitet. Sturm bestritt wissentliches Doping. Der Faustkämpfer mit bosnischem Migrationshintergrund verweist auf ein «reines Gewissen», will Anwälte einschalten und die B-Probe öffnen lassen.

Den Kampf in Oberhausen hatte Sturm auf den Punktrichter-Zetteln mittels Mehrheits-Entscheid (115:113, 115:113, 114:114) äusserst knapp und umstritten gewonnen. Mehrere neutrale Beobachter sprachen von einem Skandalurteil. Tschudinow hatte mit Ausnahme der zwölften und letzten Runde ausnahmslos mehr Treffer gesetzt. Sturm wurde dennoch der Sieg zugesprochen. Sturm wurde dadurch als erster Deutscher Profiboxer zum fünften Mal Weltmeister.

(bert/Si)

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