Felssturzgebiet mit Sensoren überwachen
publiziert: Samstag, 3. Jun 2006 / 12:14 Uhr / aktualisiert: Samstag, 3. Jun 2006 / 14:58 Uhr

Gurtnellen - Mit Hochdruck arbeiten Fachleute an der Sicherung des Felssturzgebiets oberhalb der gesperrten Autobahn bei Gurtnellen UR. Erst Mitte nächster Woche dürfte klar sein, wie lange die A2 weiter gesperrt bleibt.

Wie lange die A2 noch geschlossen bleibt, ist noch nicht klar.
Wie lange die A2 noch geschlossen bleibt, ist noch nicht klar.
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Laut einer Mitteilung der Urner Polizei prüfen die Ingenieure der kantonalen Baudirektion kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen, um die Sicherheit wieder zu gewährleisten.

Die A2 ist zwischen Amsteg und Wassen geschlossen. Auch die Kantonsstrasse ist für den Transitverkehr gesperrt.

Um die Gefahr zu bannen, sollen rund 700 Meter oberhalb der A2 in steilem und unzugänglichem Gelände Sprengungen vorgenommen werden.

Die Ingenieure arbeiten deshalb mit Geologen, Spreng- und anderen Fachleuten zusammen. Als Sofortmassnahme werde versucht, Sensoren bei der Abbruchstelle anzubringen, welche den Fels überwachen sollen.

Entscheidung erst nächste Woche

Die Fachleute rechnen laut der Mitteilung damit, dass es mehrere Tage dauern werde, bis fundierte Entscheidungsgrundlagen vorliegen.

Deshalb müsse man davon ausgehen, dass erst Mitte der nächsten Woche entschieden werden kann, wie lange die Autobahn und die Kantonsstrasse gesperrt bleiben.

Nicht betroffen ist die Bahnlinie am Gotthard. Zur Bewältigung des Pfingstreiseverkehrs hat die SBB am Samstag ihr Angebot in den Zügen auf der Gotthard-Strecke Richtung Süden massiv ausgebaut. Die Bahnlinie ist von der drohenden Felssturzgefahr im Kanton Uri nicht betroffen.

Extrazüge

Zusätzlich zu den vorgesehenen Extrazügen bot die SBB 4000 zusätzliche Sitzplätze Richtung Tessin an. Zahlreiche Kompositionen wurden mit weiteren Wagen verlängert. Zudem wurden Entlastungszüge eingesetzt, die vor oder nach den fahrplanmässigen Verbindungen verkehrten.

Das Urner Oberland kann auch auf der Strasse versorgt werden: Laut Karl Egli von der Urner Polizei ist «der dringliche Regionalverkehr» möglich, allerdings nur unter polizeilicher Überwachung.

Bei einem ersten Felsabbruch am Mittwochmorgen waren zwei Insassen eines deutschen Autos getötet worden. Am Freitag wurde die Autobahn für den Pfingstverkehr um 11 Uhr wieder frei gegeben. Um 12.30 Uhr kam es zum erneuten Steinschlag. Seither sind Autobahn und Kantonsstrasse gesperrt.

(rr/sda)

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