«Don't touch the women!»
Feministinnen nackt in Zürich
publiziert: Freitag, 11. Nov 2011 / 10:54 Uhr

Um 14 Uhr ging es los: Die Aktivistinnen von «Femen» steigen aus dem Taxi bei der Kornhausbrücke in Zürich, sind noch bekleidet. Auf Kommando reissen sie sich die Kleider vom Leib und gehen auf die Strasse.

8 Meldungen im Zusammenhang
Rund 100 Menschen verfolgen das Spektakel. «Die Aktivistinnen sind auf die Strasse gegangen, haben den Verkehr aufgehalten und sich zum Teil auf die Motorhauben gelegt», sagt ein Augenzeuge zu Blick.ch. Sie schreien: «Don't touch the women!» («Rührt die Frauen nicht an!»).

Mit Plakaten protestieren die Mitglieder der Aktivisten-Gruppe «Femen» gegen die Sex-Industrie in Europa - so auch in der Schweiz. Kurz vor 14.30 Uhr haben sie genug, ziehen sich wieder an.

Dass die Aktivistinnen am Sihlquai protestieren, hat seine Gründe. «Viele der Prostituierten in Zürich werden zur Prostitution gezwungen, darunter vor allem Frauen aus Osteuropa», schreiben sie. Oft bringe dies Gewalt, Alkoholismus, Drogenabhängigkeit und Kriminalität mit sich.

Die Gruppe setzt sich «gegen die Verbraucher-Mentalität bei Frauen» ein, schreiben sie in einer Mitteilung. Es sei inakzeptabel, dass Sklaverei in einer zivilisierten Welt existiere, schreiben die Aktivistinnen.

Polizei: Niemand fühlte sich gestört

Aktivistin Inna Shevchenko sagte vor dem Protest zu Blick.ch: «Wir kriegen Unterstützung von der 27-jährigen Ghislaine Mestral aus Genf.» Sie rechne fest damit, dass der Protest von der Schweizer Polizei gestoppt werde. Dies geschah nicht. Die Polizei griff nicht ins Geschehen ein.

Stadtpolizei-Sprecherin Judith Hödl sagte, wenn sich jemand öffentlich entblösse, müsse sich erst jemand gestört fühlen, bevor die Polizei eingreife.

(bert/news.ch mit Agenturen)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Nach Oben-Ohne-Protesten sind in Tunis drei Europäerinnen festgenommen worden. Die Mitglieder der Bewegung Femen ... mehr lesen
Femen-Girls gegen Strassenstrich in Zürich. (Archivbild, 2011)
Femen Aktivistinnen (Archivbild)
Davos - Verschiedene Gruppierungen haben gegen das Weltwirtschaftsforum ... mehr lesen
Kiew - Oben ohne hat eine Ukrainerin auf dem Flughafen in Kiew gegen den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill ... mehr lesen
Luzern - Das Luzerner Stadtparlament hat am Donnerstag ein Reglement und flankierende Massnahmen zur ... mehr lesen
Alstadt Luzern.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Strassenstrich in Zürich, hauptsächlich mit osteuropäischen Nutten.
Aarau - Die reformierte Kirche Ungarn hat am Dienstag der reformierten Landeskirche und Politikern in Aarau ein Protestschreiben gegen die Prostitution ... mehr lesen
Bern - Wer gegen Entgelt sexuelle Dienste von Prostituierten unter 18 Jahren in Anspruch nimmt, soll künftig bestraft werden können. Dies will der Bundesrat. Er hat die Vernehmlassung zu Änderungen des Strafgesetzbuchs eröffnet. mehr lesen  3
Washington - Die USA haben die Schweiz erneut wegen ihrer Politik zur Verhinderung von Menschenhandel gerügt. Wieder war das in der Schweiz geltende Schutzalter von 16 Jahren für Prostitution Anlass der Kritik Washingtons. mehr lesen  6
Meinetwegen
dürfen diese Frauen den ganzen Tag im ganzen Land demonstrieren.
Wenn sie dann auch noch attraktiv sind, kommt die Botschaft besonders gut rüber... ;-)
Die Reichsten werden noch reicher.
Die Reichsten werden noch reicher.
Ranking von «trend»  Wien - Wie in den Jahren zuvor führen die Familien Porsche und Piech auch dieses Jahr unangefochten das Ranking der «100 reichsten Österreicher» an, das vom Wirtschaftsmagazin «trend» jährlich erstellt wird. 
Geringster Einkommensunterschied in Dänemark Berlin - Dänemark weist unter allen OECD-Ländern die geringsten Einkommensunterschiede auf. Auch mehrere ...
Grosse Unterschiede sind überall vorhanden. (Symbolbild)
Etschmayer In der Schweiz sind die ersten selbst fahrenden Autos unterwegs. In den USA werden autonome Lastwagen ausprobiert. Expertensysteme verfassen Sportmeldungen und analysieren Gesetzestexte. Kampfroboter werden in den nächsten 50 Jahren Soldaten erst unterstützen und dann ablösen. Die künstliche Dummheit ist dabei, die natürliche Intelligenz zu überholen. mehr lesen  
SVP schockiert  Zürich - FDP und BDP wollen eine neue Abstimmung über die Zuwanderung, auch SP und CVP scheinen nicht abgeneigt. Notfalls ... 2
Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative kommt bei der FDP nicht gut an.
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 8°C 10°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 7°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 12°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 10°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 11°C 15°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 11°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 17°C 23°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten