Fensterprostitution soll in Zürich verboten werden
publiziert: Freitag, 14. Mrz 2003 / 07:18 Uhr

Zürich - Die Fensterprostitution soll in Zürich verboten werden. Der Stadtrat legt dem Parlament eine entsprechende Änderung der Vorschriften über die Strassenprostitution vor.

Aushangkasten einer Peepshow.
Aushangkasten einer Peepshow.
Die Fensterprostitution habe drastisch zugenommen und zur eigentlichen Amsterdamisierung im Langstrassengebiet geführt, begründet der Stadtrat in seiner Weisung. Wenn sich Frauen hinter Fenstern leicht bekleidet zur Schau stellten, ziehe dies viele Freier, Spanner und Voyeure an.

Seit August 2002 reicht es für eine Busse nur schon, wenn Prostituierte sich in einschlägiger Absicht im Fenster zur Schau stellen. Zuvor wurden sich erst verzeigt, wenn sie durch Zuwinken, Ansprechen oder sonstige aktive Kontaktaufnahme um Freier warben.

Diese Praxis soll nun verankert werden. Untersagt ist die Prostitution bisher auf Strassen und Plätzen, an denen Häuser stehen, die nicht ausschliesslich Geschäftszwecken dienen. Verboten ist sie weiter an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel während der Betriebszeit, in und bei öffentlich zugänglichen Parks sowie bei Kirchen, Schulen und Spitälern.

Das Verbot soll auch in oder bei Liegenschaften an den genannten Orten gelten. In steht gemäss Stadtrat insbesondere für hinter Fenstern. Bei könne auf einem Balkon, in einem Durchgang, auf einem Dach oder im Garten bedeuten. Verboten werde die Fensterprostitution aber nur, wenn sie vom öffentlich zugänglichen Grund aus wahrgenommen werden könne.

(bsk/sda)

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