Fernsehen bleibt Medium Nummer 1
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 16:13 Uhr

Zürich - Mit fast 70 Prozent erreicht das Fernsehen täglich am meisten Menschen. Gut zwei Drittel der Bevölkerung nutzen die Tageszeitung und 64 Prozent das Radio. Diese Resultate liefert eine Univox-Studie zur Mediennutzung.

Ältere Menschen und wenig Gebildete schauen am meisten fern.
Ältere Menschen und wenig Gebildete schauen am meisten fern.
Ältere und weniger gebildete Leute verbringen am meisten Zeit vor dem Fernsehen. Die Nutzung von Zeitungen und Büchern ist deutlich intensiver bei Leuten mit höherer Schulbildung, höherem Lebensstandard und aktiverem politischen Verhalten.

Fernsehen und Radio werden je zwei Stunden pro Tag genutzt. Für die Zeitungslektüre werden rund 30 Minuten aufgewendet. Radio wird häufiger in der Deutsch- als in der Westschweiz gehört. Gemäss der Studie ist die Mediennutzung mehrheitlich stabil geblieben.

Informationen werden von 58 Prozent der Bevölkerung von den Tageszeitungen bezogen. 53 Prozent nutzen das SRG-Fernsehen in erster oder zweiter Linie als Informationsquelle, bei den SRG-Radioprogrammen sind es 16 Prozent. Die Zufriedenheit der Befragten mit den tagesaktuellen Medien ist generell hoch.

Die privaten TV-Sender in der Schweiz spielen sowohl bezüglich der Information als auch der Unterhaltung eine geringe Rolle. Bei der Unterhaltung stehen die ausländischen Sender mit gut 70 Prozent deutlich vor dem SRG-Fernsehen mit 45 Prozent.

Das Thema, das auf das grösste Interesse stösst, ist Gesundheit, gefolgt vom lokalen und regionalen Geschehen, Human Interest wie menschliche Schicksale und Verbrechen, Umwelt und Sport. Politik aus dem In- und Ausland folgt erst auf Rang 6.

Obwohl gut zwei Drittel der Bevölkerung Zugang zum Internet haben, dient dieses neue Medium noch kaum als Quelle zur politischen Information. Die Studie zeigt weiter, dass sich bei der Verbreitung des Internets eine Sättigungsgrenze andeutet.

Die Univox-Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 718 Personen, 75 Prozent davon aus der Deutschschweiz. Durchgeführt wurde die Befragung im vergangenen September.

(fest/sda)

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