Menuhin Festival Gstaad
Festival - mit russicher Musik und neuem Zelt
publiziert: Sonntag, 20. Aug 2000 / 14:19 Uhr

Gstaad - Das Menuhin Festival Gstaad hat ein neues Zelt. Am Freitag spielte das Tschaikowsky Sinfonieorchester unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev erstmals unter dem neuen «Dach». Zur Aufführung gelangten Werke von Tschaikowsky, Schostakowitsch und Rachmaninov.

SOMMERGUIDE-INFOBOX

Menuhin Festival Gstaad

3780 Gstaad
Schweiz
Standort
menuhinfestivalgstaad.com
Das neue Festivalzelt glänzt durch eine ausgewogene Akustik. Der «Pathétique» von Tschaikowsky kam dies entgegen. Fedoseyev gelang es aus der Partitur des russischen Komponisten ein differenziertes Klanggebäude zu schaffen, das im neuen Zelt auch für die rund 1600 anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer erlebbar wurde.

Die fein abgestufte Dynamik zwischen den leiseren Tönen und den grandiosen Passagen mit viel Blechbläsern - aber auch die feinen Klänge der Holzbläser, alles war im Zelt deutlich hörbar und auch zu orten. Dieser transparente Klang war im alten grösseren und breiteren Zelt, das Ende der 80-er Jahre von der Alpengala in Mürren übernommen wurde, kaum hörbar.

Im ersten Teil interpretierte Boris Berezovsky das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow. Der technisch anspruchsvolle Klavierpart wurde vom 31-jährigen Russen gut gemeistert. Doch gerade zu Beginn des ersten Satzes gingen die Klavierpassagen im mächtigen Orchesterklag etwas verloren.

Am Samstag stand der russische Geiger Vadim Repin mit dem Violonkonzert von Max Bruch auf der Bühne. Begleitet wurde er vom gleichen Orchester, das zudem das Musical «Hypothetical Murder» von Dmitri Schostakowitsch zur Schweizer Erstaufführung brachte.

Das neue Zelt - mit seinen fünf Spitzen gleicht es dem alten - fasst auf einer Fläche von 1800 Quadratmetern 1900 Zuschauerinnen und Zuschauer und ist 21 Meter hoch. Die Hälfte der Sitzplätze befindet sich auf einer ansteigenden Zuschauertribüne.

Noch steht das Zelt aber nicht am geplanten Standort. Wegen hängiger Einsprachen mussten die Organisatoren auf das Gelände des Sportzentrums Saanenmatte ausweichen. Im kommenden Jahr soll es dann auf dem Tennis-Areal in der Dorfmitte stehen.

Am kommenden Wochenende ist das Orchestre de la Suisse Romande unter seinem Leiter Fabio Luisi mit dem ersten Cellokonzert von Saint-Saens, interpretiert von Heinrich Schiff, zu hören. Zum Festivalschluss am 2. September erklingt dann konzertant Mozarts «Così fan tutte» mit dem Menuhin Festival Orchestra.

(sda)

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