Festnahmen auch in Sydney
publiziert: Mittwoch, 26. Mrz 2003 / 10:51 Uhr

Sydney/San Francisco - Bei einer Antikriegs-Kundgebung in der australischen Hafenstadt Sydney ist es zu Krawallen gekommen. 14 Demonstranten wurden festgenommen.

In Neuseeland und Australien werden Demonstrationen heftiger.
In Neuseeland und Australien werden Demonstrationen heftiger.
Teilnehmer des Protestzuges unter dem Motto Bücher statt Bomben hätten Polizisten plötzlich mit Steinen und Flaschen beworfen, teilte ein Behördensprecher mit. Beamte seien daraufhin gegen die Demonstranten vorgegangen. Die Organisatoren der Kundgebung machten hingegen die Polizei für die Randale verantwortlich, da Sicherheitsbeamte die zumeist jungen Teilnehmer absichtlich provoziert hätten.

Bei Anti-Kriegs-Protesten im kalifornischen San Francisco wurden in den vergangenen fünf Tagen 1700 Demonstranten festgenommen. Wie die Organisatoren der Friedensgruppen weiter mitteilten, wollen sie ihre Kundgebungen und Aktionen des zivilen Ungehorsams dennoch so lange fortsetzen, wie der Krieg andauert. Für den 7. April planen sie einen Protesttag speziell gegen all jene US-Konzerne, die vom Irak-Krieg profitieren.

Verkehrsblockaden erst der Anfang

Die Verkehrsblockaden in den Geschäftsvierteln von San Francisco seien erst der Anfang gewesen, erklärte Shannon Wright von der Aktion zum Stopp des Krieges. Das ist ein Eroberungs-, kein Befreiungskrieg, sagte Tanya Mayo von der Friedensbewegung Nicht in unserem Namen. Sie warfen Bürgermeister Willy Brown vor, die durch die Proteste entstandenen Kosten zu hoch anzusetzen. Brown hatte von einer halben Million Dollar gesprochen.

Auch in Südkorea kam es zu Protesten. Dabei nahm die südkoreanische Polizei in Seoul 30 Studenten fest. Laut Fernsehberichten hatten die Demonstranten versucht, auf das Gelände der US-Botschaft zu gelangen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten.

(bsk/sda)

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