Iran bestreitet Verbindung
Festnahmen in Bangkok nach Bombenanschlag
publiziert: Mittwoch, 15. Feb 2012 / 12:47 Uhr

Bangkok - Stunden nach einer Serie von Bombenexplosionen in Bangkok, bei der ein Iraner schwer verletzt wurde, hat die thailändische Polizei einen weiteren iranischen Staatsbürger festgenommen.

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Der 42-Jährige sei am Dienstagabend am Flughafen der thailändischen Hauptstadt gefasst worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Nach zwei weiteren Verdächtigen, einer Frau und einem Mann, werde noch gefahndet.

Iran bestreitet jede Verbindung

Teheran bestritt jede Verbindung zu den Explosionen und bezichtigte zugleich Israel. Das «zionistische Regime» versuche, die historischen Bande zwischen dem Iran und Thailand zu zerstören, sagte der iranische Aussenamtssprecher Ramin Mehmanparast dem Staatssender IRIB.

Die Verdächtigen sollen sich nach Polizeiangaben am Dienstag in einem Haus im Stadtteil Phrahkhanong aufgehalten haben, als dort ein Sprengsatz explodierte. Anschliessend seien sie vom Tatort geflohen.

Ein Iraner habe versucht, ein Taxi anzuhalten. Als kein Wagen stoppte, habe er eine Granate geworfen. Anschliessend habe er einen weiteren Sprengsatz auf ein Polizeifahrzeug werfen wollen. Dieser sei jedoch abgeprallt und neben ihm explodiert. Dabei wurden dem Mann beide Beine abgerissen. Die Polizei fand im Haus der Verdächtigen Plastiksprengstoff, hiess es.

Bisher keine Beweise

Es sei zu früh, von einem Terroranschlag zu sprechen, hiess es von Behördenseite. «Zur Zeit gibt es keine Beweise, die bei diesem Vorfall auf Terrorismus schliessen lassen», sagte Aussenminister Surapong Tovichakchaikul.

Die Identität der Verdächtigen müsse weiter überprüft werden, fügte Surapong hinzu. «Wir sind mit der iranischen Botschaft in Kontakt und prüfen, ob es sich wirklich um Iraner handelt. Sie könnten auch falsche Pässe besitzen.»

Nach den Explosionen erneuerten die USA und Grossbritannien ihre erst kürzlich aufgehobenen Warnungen für Bangkok-Besucher. Im vergangenen Monat hatten die US-Botschaft und zehn weitere ausländische Vertretungen vor möglichen Terroranschlägen auf US-Bürger und Israelis in der thailändischen Hauptstadt gewarnt.

(bert/sda)

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