Festnahmen nach Spielen in Bern und Basel
publiziert: Samstag, 3. Mai 2008 / 08:32 Uhr / aktualisiert: Samstag, 3. Mai 2008 / 15:36 Uhr

Bern - Nach Ausschreitungen bei Fussballspielen in Bern und Basel sind am Freitagabend über 40 Personen meist leicht verletzt worden. Mehrere Menschen wurden vorübergehend festgenommen. In Bern setzte die Polizei Gummischrot und Reizgas ein.

4 Meldungen im Zusammenhang
In Basel kam es beim Match des FC Basel gegen den FC Zürich nach Angaben der Behörden zu wüsten Szenen. Nach dem Spiel konnte die Polizei nach eigenen Angaben nur mit massivem Mitteleinsatz einen Teil der Zürcher Fans unter Kontrolle halten und zu dem bereitstehenden Extrazug zwingen.

Eine direkte Konfrontation mit ebenfalls gewaltbereiten Basler Fans konnte die Polizei dabei verhindern. 45 Personen erlitten bei den Auseinandersetzungen meist leichte Verletzungen, 16 von ihnen durch Gewalteinwirkung. Drei Personen, unter ihnen ein Polizist, mussten in ein Spital eingewiesen werden.

Personen wieder auf freiem Fuss

Schon während des Spiels, das Basel mit 4:0 gewonnen hatte, war es zu Übergriffen gekommen: Zürcher warfen ins Stadion geschmuggelte Fackeln und Feuerwerkskörper auf Basler Zuschauer.

Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte, konnten die ins Spital gebrachten Verletzten dieses später wieder verlassen. Auch die festgenommenen Personen seien wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Je nach Sachlage hätten sie mit einem Verfahren zu rechnen.

Gummischrot und Reizgas

Der FC Zürich verurteilte die Taten am Samstag in einem Communiqué aufs Schärfste. Der Klub werde sich mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass die Fehlbaren rechtliche zur Rechenschaft gezogen werden. In den kommenden Tagen werde der FCZ-Verwaltungsrat über weitere Schritte informieren. Von den FCZ-Fans verlangt der Klub, «Pyro-Aktionen» in den Stadien strikt zu unterlassen.

In Bern musste die Polizei am Freitag nach dem Spiel der Young Boys gegen Neuenburg Xamax Gummischrot und Reizgas einsetzen, um ausser Rand und Band geratene Fans beider Clubs zur Ruhe zu bringen. Zu den Ausschreitungen kam es auch ausserhalb des Stadions. Ein Polizist wurde verletzt und musste sich in Spitalpflege begeben

Mehrere Personen wurden angehalten und ihre Personalien kontrolliert. Sie müssen laut Kantonspolizei mit einer Anzeige rechnen. Bei den Ausschreitungen wurde auch ein Car aus Neuenburg beschädigt. Das Spiel hatten die Westschweizer Gäste mit 3:1 gewonnen.

(tri/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Nach der Partie in der Axpo Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich (4:0) wurden bei Ausschreitungen rund um ... mehr lesen
Während dem Spiel haben Zürcher Fans Leuchtkörper auf die Basler Fans geschossen.
Jubel von Basels Marco Streller, Valentin Stocker und Daniel Majstorovic nach dem Tor zum 1:0.
Mit einem klaren 4.0-Heimsieg ... mehr lesen
Der FC Basel legte im Meisterrennen ... mehr lesen
Zürcher Fans warfen Fackeln und Petarden auf die unteren Zuschauerreihen.
YBs Hakan Yakin gegen Xamaxs Everson.
Mit dem ersten Meistertitel seit 1986 ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Watering‑Hole‑Angriffe im Nahen Osten.
Watering‑Hole‑Angriffe im Nahen Osten.
Spyware der israelischen Firma Candiru im Fokus der Ermittlungen  Jena - Die Forscher des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET haben strategische Angriffe auf die Webseiten von Medien, Regierungen, Internet-Service-Providern und Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen aufgedeckt. Im Fokus stehen nach aktuellen Erkenntnissen Organisationen in Ländern des Nahen Ostens bzw. mit Verbindungen dorthin. mehr lesen 
Bern - Kriminellen Hackern ist es mutmasslich gelungen, eine Liste mit Namen von bis zu 130'000 Unternehmen zu entwenden, welche über die Plattform EasyGov im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten. Weitere Daten ausser den Firmennamen wurden nach heutiger Erkenntnis nicht gestohlen. Das SECO, als Betreiberin von Easy-Gov, hat Sofortmassnahmen ergriffen und eine Untersuchung eingeleitet. mehr lesen  
Das Hauptangriffsziel für Cyber-Kriminelle bleibt weiterhin das E-Mail-Postfach ahnungsloser Nutzer oder Unternehmen. Der IT-Security-Anbieter ... mehr lesen  
Homeoffice in der Pandemie begünstigte die Verbreitung von Malware.
Auch die Finanzkriminalität verlagert sich ins Dark Web.
Fast vier Jahre nachdem der Darknet-Marktplatz AlphaBay abgeschaltet wurde, klagt das FBI auch jetzt noch Leute wegen krimineller ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 0°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen wolkig, wenig Schnee
Basel 3°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 0°C 1°C Schneeschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, wenig Schnee
Bern 1°C 3°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee wolkig, wenig Schnee
Luzern 0°C 3°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Genf 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Lugano 2°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten