Festnahmen und Krawalle bei Anti-Kriegs-Protesten
publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2003 / 23:08 Uhr

Washington - Ausschreitungen und Festnahmen haben neue Friedensdemonstrationen in den USA und Frankreich überschattet. Auch in zahlreichen anderen Ländern protestierten Tausende gegen den Krieg in Irak.

Demonstrationen in Washington.
Demonstrationen in Washington.
Bei einer Protestaktion vor dem Weissen Haus in Washington wurden am Mittwochabend insgesamt 68 Kriegsgegner festgenommen.

In New York legten Kriegsgegner den Verkehr auf der Fifth Avenue für fast eine Stunde lahm. Während mehrere Tausend Demonstranten die Gehwege vor dem Rockefeller Center blockierten, legten sich etwa 50 von ihnen auf die Strasse. Sie wollten damit die Toten des Krieges symbolisieren, erklärten die Organisatoren.

Bei Protesten gegen den Irak-Krieg in Frankreich kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Mit Zehntausenden von E-Mails legten Kriegsgegner in Spanien am Donnerstag die Internet-Seite der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident José María Aznar lahm.

Zu der Aktion aufgerufen hatte die Antikriegs-Bewegung No a la guerra (Nein zum Krieg). Im Gegensatz zur Regierung lehnt die spanische Bevölkerung den Irak-Krieg mit grosser Mehrheit ab.

In mehreren arabischen Ländern gingen Tausende Kriegsgegner erneut gegen den Irak-Krieg auf die Strasse. Mehr als 100 000 Menschen versammelten sich in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

In der nordägyptischen Stadt Sagasig versammelten sich mehr als zehntausend Kriegsgegner vor dem örtlichen Stadion. Die Proteste blieben friedlich. In mehreren Städten Algeriens gingen ebenfalls tausende Menschen auf die Strasse.

Im Westjordanland und im Gazastreifen demonstrierten Tausende von Palästinensern gegen den Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Irak.

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gingen die Proteste im Vorfeld der umstrittenen Parlamentsabstimmung vom Freitag weiter. Die Regierung will bis zu 600 Bautechniker und etwa 100 Ärzte und Sanitäter in den Irak schicken.

(bert/sda)

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