Festnetz-Firmen schwimmen die Felle davon
publiziert: Freitag, 11. Feb 2005 / 10:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Feb 2005 / 18:02 Uhr

In den meisten europäischen Ländern werden die Umsätze mit Festnetztelefonie erhebliche Einbussen erleiden.

Immer weniger Menschen telefonieren auf dem Festnetz.
Immer weniger Menschen telefonieren auf dem Festnetz.
1 Meldung im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

skype.com
Die Skype-Community wächst derzeit täglich um 50'000 Benutzer.
www.skype.com

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Festnetztelefonie in Westeuropa, Analyse und Ausblick" des Marktfoschungsunternehmens IDC. Festnetzbetreiber in Europa erwirtschafteten im Jahr 2003 noch einen Gesamtumsatz von 108 Milliarden US-Dollar (rund 131 Milliarden Franken).

2008 werden dies der IDC-Schätzung zufolge nur noch 95 Milliarden US-Dollar (rund 116 Milliarden Franken) sein. "Der Verlust von 13 Milliarden Dollar in nur fünf Jahren ist ein massiver Umsatzeinbruch in einer relativ kurzen Zeit", beurteilt IDC-Forschungsleiterin Jill Finger Gibson die Zahlen.

Überlebensfähigkeit steht in Frage

Den traditionellen Festnetztelefonie-Anbietern schwimmen die Felle davon. Die gesamte Zahl der Anschlüsse sinkt, immer mehr Nutzer begnügen sich mit dem Mobiltelefon und die Konkurrenz durch alternative Sprachflatrate- und VoIP-Anbieter wird immer stärker. Die Anbieter liefern sich zermürbende Preisschlachten um die Markanteile.

Ständig die Preispakete neu zu schnüren, mag kurzfristig die Verluste eindämmen, ist aber keine Perspektive für langfristiges Wachstum, warnt IDC.

Es braucht ein Umdenken

Nach Einschätzung von IDC müssen sich die Festnetzanbieter langfristig auf die Umstellung auf Internet-basierte Lösungen einstellen, wenn sie nicht ganz von der Bildfläche verschwinden wollen. Jill Finger Gibson: "Die Anbieter müssen die Überlebensfähigkeit der traditionellen Festnetzdienste überdenken.

Festnetz-Anbieter, die jetzt noch keine Roadmap für den Umstieg in die VoIP-Welt haben, werden sich 2008 entweder in grossen Schwierigkeiten befinden, oder sie sind schon ganz aus dem Geschäft."

(Christian Horn/teltarif.ch)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der Telekommunikationsanbieter ... mehr lesen
Bei dem Einsetzen der VoIP-Plattform seien die Empfehlungen der VoIP Arbeitsgruppe des BAKOM befolgt worden.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Corona-Pandemie eröffnet Cyberkriminalität neue Chancen.
Corona-Pandemie eröffnet Cyberkriminalität neue ...
Publinews Die Corona-Pandemie hat nicht nur für einen regelrechten Boom beim Homeoffice gesorgt, sondern gleichzeitig auch der Cyberkriminalität vermehrt neue Chancen eröffnet. mehr lesen  
Publinews Spätestens seit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2017, wo der Bitcoin-Kurst ein Rekordhoch nach dem nächsten sprengte, interessieren sich nicht nur ... mehr lesen  
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
«Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden» meint der Telecom-Experte Jean-Claude Frick.
Comparis-Umfrage bei Telecom-Providern  Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und ... mehr lesen  
BAKOM mit neuer Führung  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 Bernard Maissen zum neuen Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 59-jährige Bündner ist seit 2018 für das BAKOM tätig. Als Vizedirektor leitet er derzeit die Abteilung Medien. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, die Schweizer Medien- und Telekompolitik umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bernard Maissen wird seine neue Funktion am 1. Juli 2020 antreten. mehr lesen  
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -1°C 4°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen Schneeregenschauer
Basel 2°C 4°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
St. Gallen 0°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee bedeckt, etwas Schnee
Bern 0°C 2°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Luzern 1°C 4°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen Schneeregen
Genf 6°C 3°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer freundlich
Lugano 1°C 2°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten