Fettleibigkeit setzt Intelligenz herab
publiziert: Montag, 3. Sep 2012 / 14:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Sep 2012 / 15:47 Uhr
Die Erkrankung hängt mit einem schlechten Lebensstil zusammen, der durch eine vorwiegend ungesunde Ernährung gekennzeichnet ist.
Die Erkrankung hängt mit einem schlechten Lebensstil zusammen, der durch eine vorwiegend ungesunde Ernährung gekennzeichnet ist.

New York/Dortmund - Das Metabolische Syndrom (MetS) und Fettleibigkeit in der frühen Kindheit hängen mit einer verringerten Gehirnfunktion in der Jugend und einer Beeinträchtigung der neurokognitiven Fähigkeiten im Erwachsenenalter zusammen.

Hörbücher der Themenbereiche Management/Verkauf/Lebenserfolg
Rusch Verlag AG
Flurhofstrasse 11
8572 Berg TG
8 Meldungen im Zusammenhang
Zu diesem Schluss kommt eine Studie der NYU School of Medicinebei der 49 Patienten mit MetS und 62 gesunde Jugendliche untersucht wurden.

«Da Übergewicht nicht der einzige Grund für eine schrumpfende Intelligenz ist, kommt es häufig zu Trugschlüssen. Weitere Hintergrundvariable wie die Erziehung der Eltern, der Lebensstil und die Ernährung spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle und werden oft ausser Acht gelassen», so Walter Krämer, Statistiker der technischen Universität Dortmund, im Gespräch mit pressetext.

Gehirnstruktur verändert sich

Die Forschungsergebnisse widerlegen die weit verbreitete Ansicht, ein schlechter Stoffwechsel sei alleinige Ursache für eine schwächere Gehirnleistung. Das Metabolische Syndrom ist der tatsächliche Auslöser und wird durch abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz charakterisiert. Die Erkrankung hängt mit einem schlechten Lebensstil zusammen, der durch eine vorwiegend ungesunde Ernährung gekennzeichnet ist.

Die Gruppen wurden dem Alter, der Schulstufe, dem Geschlecht und dem ethnischen, Hintergrund entsprechend eingeteilt. Somit wurden Faktoren wie kulturelle Unterschiede, welche Einfluss auf die Ernährung nehmen können sowie Zugang zur Gesundheitsversorgung berücksichtigt. Den Untersuchungen zufolge kommt es nicht nur zu einer Veränderung der Gehirnstruktur, sondern auch zu einer Reduktion der Gehirnflüssigkeit. Darüber hinaus haben Jugendliche, die an der Erkrankung leiden, wesentlich schlechtere Rechtschreibkenntnisse und erzielen schwächere Ergebnisse in Mathematik.

(knob/pte)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich/Lausanne - Eltern, deren Sprösslinge spät zu laufen beginnen, dürfen aufatmen: Der Zeitpunkt, an dem Kinder die ersten ... mehr lesen 3
Ob die ersten Schritte später oder früher kommen, trägt nicht zur Intelligenz des Kindes bei. (Archivbild)
London - Die Gesundheitsrisiken, die fettleibige Kinder im Erwachsenenalter erwarten, sind grösser als bisher angenommen. Das ... mehr lesen
Fettleibigen Kinder haben bereits ein erhöhtes Risiko für Diabetes.
London - Wissenschaftler der London School of Hygiene and Tropical Medicine haben herausgefunden, dass die weltweit ... mehr lesen 3
Fettleibigkeit zehrt an den globalen Ressourcen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bilder von kalorienreichen Nahrungsmitteln machen das Essen besser.
Lausanne - Das Auge isst mit: Für ... mehr lesen
Berlin - Speziell für Kinder angepriesene Lebensmittel sind nach einer Studie der deutschen ... mehr lesen
Nicht gesund!
Übergewicht und Fettleibigkeit verursachten weltweit 2,8 Millionen Todesfälle im Jahr.
Genf - Der UNO-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, hat die Regierungen am Dienstag ... mehr lesen
Hörbücher der Themenbereiche Management/Verkauf/Lebenserfolg
Rusch Verlag AG
Flurhofstrasse 11
8572 Berg TG
In Spanien wird mehr Bier als Wein konsumiert.
In Spanien wird mehr Bier als Wein konsumiert.
Wein, Bier und Spirituosen  Wieviel Wein trinken Schweizer und Schweizerinnen im Vergleich zu den Franzosen und wieviel Bier im Vergleich zu den Deutschen? 
Schweizer tranken 2013 wenig Alkohol Bern - Bier und Spirituosen büssen in der Schweiz an Beliebtheit ein. Das wirkt sich ...
Etschmayer Die JSVP der Schweiz will am nächsten Sonntag ein Portal mit «Alternativem Wissen» für Schüler eröffnen, auf dem gegen die «linke ... mehr lesen  
Fiktiver Tell als Sinnbild für Geschichte: JSVP auf der realitätsbefreiten Schule.
Das Head-Up Display in der Simulation.
Innovative Technologie in Zivil- und Einsatzfahrzeuge integrierbar  Glasgow - Forscher der Glasgow Caledonian University haben ein smartes ...  
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 7°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten