Feuer in Shells weltgrösster Raffinerie gelöscht
publiziert: Freitag, 30. Sep 2011 / 08:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Sep 2011 / 15:11 Uhr
Brandursache unklar: Brennende Türme am 29. September 2011.
Brandursache unklar: Brennende Türme am 29. September 2011.

Singapur - Das Feuer in der weltweit grössten Raffinerie des Ölkonzerns Royal Dutch Shell in Singapur ist gelöscht. Am Freitag begannen die Mitarbeiter mit den Aufräumarbeiten. Der Brand war am Mittwoch ausgebrochen, die Feuerwehr brachte ihn erst am späten Donnerstagabend unter Kontrolle.

Innovativer Brandschutz
Aero-X AG
Wettingerstrasse 19
5400 Baden
3 Meldungen im Zusammenhang
Das Feuer sei zwar gelöscht, es gäbe aber noch Spuren von Treibstoffdämpfen, hiess es in einer Mitteilung des britisch-niederländischen Konzerns. Es bestand nach Angaben des Unternehmens keine Gefahr für Leib und Leben oder die Umwelt. Die Mitarbeiter seien alle in Sicherheit. Es habe keine Verletzten gegeben.

Die Brandursache war unklar, das Unternehmen geht von einem Unfall aus. Nach Angaben der Behörden Singapurs war der Brand im Tanklager der Raffinerie ausgebrochen. Nach Shell-Angaben brach das Feuer vermutlich bei Wartungsarbeiten aus.

In der Nähe des Brandherds befinden sich Pipelines und Pumpen sowie Behälter mit verschiedenen Kohlenwasserstoffen. Diese Mischung sei für das unberechenbare Feuer verantwortlich gewesen, hiess es auf der Internetseite des Unternehmens.

Anlage steht teilweise still

Die umliegenden Anlagen wurden vorsichtshalber geschlossen. Sollte es aus Sicherheitsgründen notwendig sein, werde man die gesamte Raffinerie abschalten, erklärte der Ölkonzern. Shell teilte zunächst nicht mit, wann die Raffinerie wieder ihren Vollbetrieb aufnehmen solle.

Fragen nach Auswirkungen des Feuers auf Unternehmenskunden wich die Firmenleitung aus. «Die Besorgnis unserer Kunden ist uns bekannt», hatte Shell-Singapur-Chef Lee Tsu Yang am Donnerstag gegenüber Reportern erklärt. «Wir sind in Gesprächen mit unseren Kunden.»

Lee versicherte, Shell werde die Versorgung des Ölmarktes in Singapur durch Lieferungen ab Lager und aus anderen Raffinerien sicherstellen. Am Freitag sagte ein Konzernvertreter, man arbeite zusammen mit den Kunden daran, die Auswirkungen des Unfalls abzuschwächen. Details nannte er keine.

(joge/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Anchorage - Das niederländische Ölunternehmen Shell hat am Sonntag ... mehr lesen
Probebohrungen führten noch zu keinem Resultat.
Der Ölkonzern will aufgrund der Finanzkrise keine Risiken eingehen.
London - Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell will wegen der Krise Geldanlagen im Wert von bis zu 15 Milliarden US-Dollar ... mehr lesen
Singapur - Der Ölkonzern Royal Dutch Shell legt seine Raffinerie vor der Küste Singapurs vorerst still, um den Brand im ... mehr lesen
Die Pulau-Bukom-Raffinerie in Singapur - das Feuer glüht immer wieder auf.
Freie Energie
Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
Innovativer Brandschutz
Aero-X AG
Wettingerstrasse 19
5400 Baden
Durch die seit dem 12. April lodernde Feuerwalze wurden in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt rund 2900 Häuser zerstört.
Durch die seit dem 12. April lodernde ...
Grossbrand  Santiago de Chile - Das vor mehr als einer Woche in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso ausgebrochene Grossfeuer ist nach Behördenangaben unter Kontrolle. In der Stadt sei ein Gebiet von mehr als 965 Hektaren zerstört worden. 
15 Brandopfer in Valparaíso - Brandstiftung? Valparaíso - Während das Feuer in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso weiter wütet, rätseln die Behörden ...
Starker Wind hat die Flammen in Valparaíso wieder angefacht.
Niemand verletzt  Mamishaus BE - Die Paintball-Arena in Mamishaus bei Schwarzenburg BE ist am Montagmorgen fast komplett niedergebrannt. Ein benachbartes Haus wurde von den Flammen ebenfalls zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar und wird untersucht.  
Wegen Heidebrands  Apeldoorn - Wegen eines schweren Heidebrands haben bis zu 2000 Wanderer und Radfahrer den niederländischen Nationalpark De Hoge Veluwe verlassen ...  
Das Kröller-Müller-Museum wurde evakuiert. (Archivbild)
Titel Forum Teaser
Der PKW-Lenker musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Unglücksfälle Auto kollidiert mit zwei Lastwagen Bei der Kollision eines Autos mit zwei Lastwagen auf der ...
Brandschutz Schulungen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 8°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 6°C 15°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 9°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 10°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Luzern 10°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 8°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 11°C 23°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten