Fierz tritt nach Regierungs-Streit zurück
publiziert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 15:08 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 16:43 Uhr

Zürich - Die Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz (FDP) tritt per sofort zurück. Vertrauliche Dokumente gelangten an die Öffentlichkeit.

Die Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz.
Die Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz.
9 Meldungen im Zusammenhang
Die Baudirektorin stolpert damit über den öffentlich ausgetragenen Streit mit Regierungsratskollegin Rita Fuhrer (SVP).

In diesem Zusammenhang gelangten vor einer Woche vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit. Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Kadermitarbeiter aus der Baudirektion die Unterlagen den Medien zugespielt habe, wie Justizdirektor Markus Notter (SP) vor den Medien sagte.

Dafür übernehme sie die politische Verantwortung und trete zurück, sagte Fierz. Sie diene damit allen: «Ich will dazu nicht aufgefordert werden.» Bei den Gesamterneuerungswahlen im kommenden Jahr wäre sie ohnehin nicht mehr angetreten, sagte Fierz weiter.

Regierungsrat dankbar

Der Regierungsrat sei der Kollegin sehr dankbar, dass sie dem Kanton Zürich mit ihrem Rücktritt ein Trauerspiel mit sehr vielen Akten erspart, sagte Regierungspräsidentin Verena Diener (Grünliberale).

Die Ersatzwahl soll laut Diener noch vor den Sommerferien stattfinden. Notter und Sicherheitsdirektor Ruedi Jeker (FDP) übernehmen die Amtsgeschäfte von Fierz.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Die Zürcher alt ... mehr lesen
Der Freispruch wurde nach dem Grundsatz «Im Zweifel für die Angeklagten» gefällt.
Zürich - Die frühere Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz ist in Zürich wegen Amtsgeheimnisverletzung vor Gericht gestanden. Der Staatsanwalt forderte eine bedingte Geldstrafe und eine Busse, ihr Verteidiger einen Freispruch. mehr lesen 
Nun müssen Mitarbeitende die Direktion von Rita Fuhrer wieder verlassen.
Zürich - Die Zürcher Regierung ... mehr lesen
Zürich - Die EVP schickt keinen ... mehr lesen
EVP-Geschäftsführer Peter Reinhard.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Ruth Genner soll für die Grünen wieder einen Sitz gewinnen.
Zürich - Die Geschäftsleitung der ... mehr lesen
Zürich - Der Streit im Zürcher Regierungsrat ums Tiefbauamt ist trotz eines Grundsatzentscheids nicht beendet. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 15°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 16°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 17°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten