Filbrich und DSV ziehen vor das CASÜber die aus medizinischen Gründen angestrebte Ausnahme-Startgenehmigung für den Ski-Langläufer Jens Filbrich (De) wird das internationale Sportgericht (CAS) in Lausanne entscheiden müssen.
(fest/Si)
Der DSV stellt Antrag auf eine einstweilige Anordnung.
Eine Telefonkonferenz zwischen dem Mannschaftsarzt Ernst Jakob, einem Vertreter der deutschen Dopingagentur NADA sowie der FIS- Generalsekretärin Sarah Lewis und Bengt Saltin, dem Vorsitzenden der medizinischen Kommission der FIS, führte am Mittwoch zu keiner Lösung.
«Deshalb blieb uns keine andere Möglichkeit, als den Fall dem Sportgericht vorzulegen», sagte Thomas Pfüller, der Generalsekretär des deutschen Ski-Verbands DSV. Während der Telefonkonferenz entstand der Eindruck, dass sich die Fronten verhärteten.
Filbrich war nach dem 3. Platz im Weltcuprennen am 26. November in Kuusamo (Fi) wegen eines im Grenzbereich liegenden Hämoglobin-Wertes von 17,0 von der FIS mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden. Daraufhin hatten der Athlet und der DSV sofort eine zusätzliche Dopingkontrolle beantragt, um keinen Raum für Spekulationen zu lassen. Am Samstag erhielt der DSV das negative Ergebnis der Dopingprobe und damit den Beweis, dass Filbrich nicht gedopt war.
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