Finanziellen Spielraum schaffen
publiziert: Montag, 6. Apr 2020 / 14:55 Uhr
Nicht nur Privatpersonen sind betroffen.
Nicht nur Privatpersonen sind betroffen.

Viele Menschen in der Schweiz, Deutschland und Österreich sind überschuldet. Die einen schlittern aus eigener Verschuldung in diese Situation, andere wiederum werden von äusseren Umständen in diese gezwungen. Doch nicht nur Privatpersonen sind betroffen.

Auch immer mehr Firmen und selbst Fussballvereine kommen in finanzielle Schieflage. Wie man sich dennoch finanziellen Spielraum schaffen kann, zeigen wir im Folgenden.

Seit dem Coronavirus steht die Welt kopf. Neben den Ausgangssperren und Quarantänen weltweit ist ebenfalls der Sport zum Erliegen gekommen. Dabei machen besonders die Kosten bei den Mannschaften sorgen, wie sich auch beim FC St. Gallen zeigt. Dieser stellte erst kürzlich einen Antrag auf Kurzarbeit. Betroffen davon sind selbstverständlich auch Spieler in den unteren Ligen, die nun ebenso um ihre Existenz fürchten, wie alle, die durch die Coronakrise arbeitslos geworden sind.

Um in diesen Situationen im privaten Bereich dennoch Geld zu sparen und damit finanziellen Spielraum zu schaffen, bieten sich unterschiedliche Optionen an. Zum einen können Freunde, Verwandte und Familie um einen finanziellen Zuschuss gebeten werden, wenn es auf dem Konto langsam eng wird. Oftmals findet sich in diesem Rahmen schnelle und unkomplizierte Hilfe. Wichtig ist dabei, Bedingungen schriftlich festzuhalten. Wann ist eine Rückzahlung geplant, wie soll der geliehene Betrag abgegolten werden und Ähnliches. Das bringt nicht nur dem Geldgeber Sicherheit, sondern ebenfalls dem Schuldner. Denn damit sind feste Vorgaben fixiert, an die sich beide Parteien zu halten haben.

Eine Alternative bietet selbstverständlich die Aufnahme eines Darlehens. So können sich finanzielle Schwierigkeiten oft sehr schnell aus der Welt schaffen lassen. Dringende Reparaturen, die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs oder auch die Wiederherstellung von zerstörter Zahnsubstanz, können mithilfe eines Darlehens unkompliziert realisiert werden. Dabei wird der geliehene Betrag über monatliche Rückzahlungen an den Kreditgeber zurückgeführt. Zu Bedenken gilt es allerdings, dass ein Kredit immer nur dann infrage kommt, wenn die Befriedigung der monatlichen Aufwendungen für diesen sichergestellt ist.

Um den finanziellen Spielraum zu erweitern, kann jedoch, unabhängig von einer weltweiten Krise, von zuhause aus gearbeitet werden. Dabei gibt es ziemlich unseriöse Angebote, aber auch solche, die durchaus Geld in die Kassen spülen. Eine gute Basis wäre die Plattform Freelancer oder Portale, die Texter und diejenigen zusammenbringen, die Texte benötigen. Wer über einen Internetanschluss und einen PC verfügt, kann hier den einen oder anderen Euro zusätzlich verdienen. Selbst mit einem Smartphone oder Tablet, in Kombination mit Tastatur und USB-OTG-Adapter, lassen sich Texte «on-the-go» verfassen.

Als letzte Möglichkeit, die hier genannt werden soll, bietet sich die objektive Beurteilung des eigenen Haushalts an. Ausschlaggebend hierbei sind die monatlichen «Fixkosten». Für viele sind darin Versicherungen, Lebensmittel, Strom, Gas und vieles mehr enthalten. Dabei kann fast alles, bis auf die zu entrichtende Miete, auf günstigere Alternativen hin geprüft werden. Denn oftmals lassen sich mit dem günstigeren Stromanbieter, zugeschnittenen Versicherungen oder dem passenden Festnetzanschluss mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Wer dabei anfängt und ein Haushaltsbuch führt, kommt zudem den «kleinen Ausgaben» auf die Spur. Viele wundern sich, was gerade die kleinen Beträge - hier ein Kaugummi, dort eine Currywurst oder ein Kaffee «to go» - monatlich ausmachen. Es muss also nicht immer ein Einfluss von Aussen kommen, um mehr Geld in der Tasche zu haben. Die simple Überprüfung des eigenen Lebensstils reicht oft aus, um finanzielle schon wieder den Horizont zu sehen.

(ba/pd)

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