Auslieferung genehmigt
Flash-Crash-Händler muss zurück in die USA
publiziert: Mittwoch, 23. Mrz 2016 / 15:14 Uhr
Dem Händler drohen mehr als 350 Jahre Haft.
Dem Händler drohen mehr als 350 Jahre Haft.

London - Der mutmasslich für den sogenannten Flash Crash 2010 an der Wall Street verantwortliche Händler kann einem Gerichtsentscheid zufolge an die USA ausgeliefert werden. Ein Amtsgericht in London gab einem entsprechenden Gesuch der USA am Mittwoch statt.

Der Anwalt des Händlers kündigte aber an, in Berufung zu gehen. Der Richterspruch muss noch von der britischen Innenministerin Theresa May bestätigt werden. Die USA werfen dem Händler, der für die US-Börse Chicago Mercantile Exchange (CME) vom Haus seiner Eltern in der Nähe des Londoner Flughafens Heathrow aus arbeitete, vor, den Markt getäuscht zu haben.

Am 6. Mai 2010 soll das zu einem kurzfristigen Kurssturz von mehr als 1000 Punkten im Dow-Jones-Index geführt haben. Dieser löschte fast eine Billion Dollar an Marktwert aus. Der Händler habe dabei einen Gewinn von 40 Millionen Dollar eingestrichen, so die US-Behörden. Ihm werden 22 Straftaten zur Last gelegt. Dafür drohen ihm mehr als 350 Jahre Haft.

Bei einer Anhörung im Februar argumentierte der Verteidiger, sein Mandant habe nur eine geringe Verbindung zu dem Börsenabsturz gehabt. Zudem seien die Anschuldigungen gegen ihn in Grossbritannien keine Straftaten.

(sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Francesco Schettino: Weil er das Schiff ...
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Die Mehrheit der Kommission ist für die Änderungen.(Symbolbild)
Nationalrat sagt Ja zur Stiefkindadoption für Homosexuelle Bern - Homosexuelle sollen künftig Kinder ihrer Partner oder Partnerinnen adoptieren dürfen. Nach dem Ständerat ...
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 18°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 17°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 18°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 21°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten