Neue Masche im Darknet
Flatrate-Angebot für gekaperte Netflix-Accounts
publiziert: Donnerstag, 18. Feb 2016 / 20:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Feb 2016 / 20:30 Uhr
Der «Netflix Generator» selbst generiert aber keine Accounts, auch wenn das der Name suggeriert.
Der «Netflix Generator» selbst generiert aber keine Accounts, auch wenn das der Name suggeriert.

Mountain View - Cyber-Kriminelle versuchen erfolgreich gehackte Netflix-Accounts mit einer neuen Masche im Darknet gnadenlos zu Geld zu machen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Abgewickelt wird der Verkauf der Nutzerprofile des Video-on-Demand-Anbieters über den sogenannten «Netflix Generator», wie der Sicherheits-Software-Spezialist Symantec http://symantec.com berichtet.

Zugriff auf Datenbank

Die Kriminellen beiten das Tool gegenwärtig auf im Tor-Netzwerk eher schwer zugänglichen Schwarzmarkt-Webseiten als «unerschöpfliche Account-Quelle» an. Der «Netflix Generator» selbst generiert aber keine Accounts, auch wenn das der Name suggeriert. Vielmehr greift die Software gezielt auf eine spezielle Datenbank mit Zugangsdaten von gehackten Accounts zu. Für nur 30 Dollar sollen Kunden das Tool «lebenslang» nutzen können, heisst es in einer Anzeige der Kriminellen.

Nutzer sollen über Fake-Werbung und Lockangebote dazu gebracht werden, vermeintliche Netflix-Anwendungen auf Computern zu installieren. In Wahrheit handelt es sich aber um Schadsoftware in Form eines Trojaners, der so zielgerichtet an die Account-Informationen der ahnungslosen Netflix-User gelangen will. Den Symantec-Experten nach soll es zuletzt vor allem in Brasilien eine solche fragwürdige Kampagne neben Phishing-E-Mails gegeben haben.

Nutzer sollten aufpassen

Anwendern, die 30 Dollar tatsächlich ausgeben, um einen oder mehrere gekaperte Netflix-Accounts zu verwenden, raten die Kriminellen, keine Änderungen bei den Zugangsdaten vorzunehmen, da die wahren, legitimen Besitzer sonst auf den Missbrauch aufmerksam würden. Symantec rät daher: User, die sich in ihr Netflix-Konto einloggen und unverhofft verschiedene Profile sehen, diese umgehend zu entfernen und das Passwort zu ändern. Denn: Wer das grösste Netflix-Paket gebucht hat, kann den Account parallel mit vier Anwendern nutzen.

(cam/pte)

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