Fleischkonsum in der Schweizer nimmt wieder zu
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 18:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 19:22 Uhr

Bern - Die Schweizerinnen und Schweizer haben 2002 deutlich mehr Rindfleisch gegessen als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Konsum stieg um fast ein Kilo auf 10,6 Kilo. Dies entspricht einem Anstieg um knapp zehn Prozent. Auch insgesamt wurde mehr Fleisch verzehrt.

Rindfleisch.
Rindfleisch.
Der Mehrkonsum beim Rindfleisch habe sowohl Fleisch aus Schweizer Produktion als auch aus Importen betroffen, teilte die Branchenorganisation Proviande am Freitag mit. Die Steigerung beim Rindfleisch wirkte sich auf den gesamten Fleischkonsum aus: 2001 hatte er 51,9 Kilo pro Kopf betragen, 2002 waren es 52,9 Kilo.

Kaninchen und Wild sowie Pferdefleisch, die im Vorjahr zugelegt hatten, gingen 2002 wieder weniger oft über den Ladentisch. Beim Kaninchen und Wild betrug der Rückgang 3 Prozent, beim Pferdefleisch 7,1 Prozent. Rückläufig war auch der Konsum von Schaf- und Lammfleisch (-3,7 %) sowie von Fisch (-5 %).

In der Gunst der Konsumentinnen und Konsumenten blieb das Geflügel. Es konnte mit 1,5 Prozent leicht zulegen. Der Schweine- und Kalbfleischkonsum blieb 2002 ungefähr gleich wie im Vorjahr. Auch im vergangenen Jahr hielt der Trend zur vermehrten Nachfrage nach Fleisch aus Schweizer Produktion an.

Das beliebteste Fleisch auf den Schweizer Tellern blieb mit 25,5 Kilo pro Kopf das Schweinefleisch. Darauf folgen Rindfleisch (10,6), Geflügel (9,7), Fisch (7,5), Kalbfleisch (3,8) und Schaffleisch (1,5). Bei den übrigen Fleischsorten beträgt der Konsum weniger als ein Kilo.

(bert/sda)

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