Flims in den Startlöchern
publiziert: Freitag, 8. Sep 2006 / 17:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Sep 2006 / 10:44 Uhr

Flims - Der Bündner Ferienort Flims ist bereit für die Auswärtssession des Bundesparlaments.

Das Fünfsterne-Haus Park Hotel Flims Waldhaus ist bereit.
Das Fünfsterne-Haus Park Hotel Flims Waldhaus ist bereit.
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Herbstsession 2006 in Graubünden

www.sessiun.ch

Die eidgenössischen Räte erwartet ab dem 18. September eine dreiwöchige «Sessiun» mit Wohlfühlfaktor in traumhafter Umgebung. Das 2800-Seelen-Dorf habe sich herausgeputzt, keine Arbeit und kein Aufwand seien für die Auswärtssession gescheut worden, sagte Gemeindepräsident Thomas Ragettli vor den Medien. Und auch der Tagungsort, das Fünfsterne-Haus Park Hotel Flims Waldhaus, präsentiert sich wie neu.

40 Millionen Franken hat die Besitzerin in den letzten drei Jahren in die Erneuerung des Resorts gesteckt, 12 Millionen davon in den Bau einer Wellness-Anlage. Der Umschwung, die Hotel-Parkanlage, ist mit über 200 000 Quadratmetern die grösste der Schweiz.

140 Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie die Mitglieder der Landesregierung werden im «Hotel des Jahres 2004» auch nächtigen. Der Nationalrat wird in der Tennishalle tagen, wo 180 Plätze für Besucherinnen und Besucher bereitstehen, der Ständerat im schmucken Jugendstilsaal des Hotels mit 50 Besucherplätzen.

Dritte Auswärtssession

Zwischen 10 000 und 12 000 Besucherinnen und Besucher werden in der dreiwöchigen Session erwartet. Die Kosten für die dritte Auswärtssession nach 1993 in Genf und 2001 in Lugano betragen 3,5 Millionen Franken. 1,7 Millionen Franken wendet der Bund für die Verlegung von Bern nach Flims auf. 1,8 Millionen Franken werden in Graubünden für die «Sessiun» ausgegeben.

Gegenüber der ersten Kostenschätzung der Bündner Projektorganisation von 1,5 Millionen Franken stiegen die Ausgaben um 355 000 Franken. Gründe sind Mehrausgaben beim Besucherzentrum sowie für Anlässe des Rahmenprogramms, besonders für die Schlussfeier am Laaxersee. Die Zusatzausgaben sind durch Sponsoren und Gemeinden finanziert.

Für die Sicherheit innerhalb der Hotelanlagen ist der Bund zuständig. Ausserhalb des Tagungsortes sorgen Bündner Kantonspolizisten für Ruhe und Ordnung. Die Zufahrtsachsen werden aber nicht wie beim Davoser World Economic Forum kontrolliert.

(smw/sda)

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