Schiesserei in Zürich mit verletztem Polizisten
Flüchtiger Schütze im Kanton Aargau verhaftet
publiziert: Montag, 7. Feb 2000 / 20:32 Uhr

Zürich - Der Schütze, der am letzten Mittwoch in Zürich einem Polizisten eine Kugel in den Bauch schoss, ist am Sonntag mit einer Begleiterin in Zurzach AG verhaftet worden. Er ist geständig. Entgegen dem Signalement ist er nicht Nordafrikaner.

Beim verhafteten Mann handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilte. Die Frau, eine 29-jährige Schweizerin, soll den Schützen bei seiner Flucht «massiv unterstützt» haben.

Auf einem Parkplatz überrascht
Der mutmassliche Schütze und seine Begleiterin wurden am Sonntag kurz vor 15.00 Uhr auf einem Parkplatz in der Nähe des Thermalbades in Zurzach AG überrascht, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilte. Trotz Gegenwehr konnten sie von den Polizeibeamten rasch überwältigt werden.
Die Verhaftung gelang nach einer gemeinsam vorbereiteten Aktion der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei Aargau. Die Verhafteten waren nicht bewaffnet. Der Mann hatte mehrere 1000 Franken bei sich.

Kein Nordafrikaner
Die Ermittler der Zürcher Kriminalpolizei hatten die Spur des Täters «bereits seit geraumer Zeit» aufgenommen. Auf Grund von Zeugenaussagen war die Polizei davon ausgegangen, dass es sich beim Schützen um einen Nordafrikaner handelt. Der Grund für seinen auffallend dunklen Teint soll ein «intensiver Solariumsbesuch kurz vor der Tat» gewesen sein.
Der Deutsche wird sich laut Polizeiangaben wegen mehrfachen Tötungsversuchs und seine Begleiterin wegen Begünstigung verantworten müssen. Zur Schiesserei in Zürich und der anschliessenden Flucht laufen zurzeit weitere detaillierte Ermittlungen, Befragungen und Einvernahmen.

Geständnis mit Widersprüchen
Wie der zuständige Bezirksanwalt gegenüber «Tele Züri» sagte, hat der Mann die Tat gestanden. Es gebe jedoch noch Widersprüche zum genauen Ablauf der Tat.
Dem mutmasslichen Täter war am letzten Mittwoch die Flucht aus einem Haus im Kreis 5 gelungen, in das er sich vor der Polizeivervolgung gerettet hatte. Wegen des falschen Signalements gelang es ihm, sich als Bewohner einer Wohnung auszugeben in die er zuvor einbrach.

Verletzer Polizist auf dem Weg der Besserung
Der 32-jährige Zürcher Stadtpolizist, der am Mittwochnachmittag bei einer Personenkontrolle im Kreis 5 angeschossen worden war, befindet sich auf dem Weg der Besserung, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte. Der Polizeibeamte hatte einen Buchdurchschuss erlitten. Die Operation am Mittwochabend überstand er den Umständen entsprechend gut.

(klei/sda)

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