Gründe unklar
Flüchtlinge auf der Balkanroute zurückgeschickt
publiziert: Mittwoch, 17. Feb 2016 / 14:55 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Feb 2016 / 16:07 Uhr
Im vergangenen Jahr sind über die Balkanroute rund eine Million Menschen nach Westeuropa gelangt. (Symbolbild)
Im vergangenen Jahr sind über die Balkanroute rund eine Million Menschen nach Westeuropa gelangt. (Symbolbild)

Belgrad - Erstmals ist auf der Balkanroute eine grössere Zahl von Flüchtlingen zurückgeschickt worden. Kroatien habe 217 Migranten nach Serbien abgeschoben, berichteten die Medien am Mittwoch in Belgrad unter Berufung auf Behörden und Flüchtlingshelfer.

3 Meldungen im Zusammenhang
Sie waren zuvor von Slowenien nach Kroatien zurückgeschickt worden, wie das Innenministerium in Zagreb am Vortag mitgeteilt hatte. Es handle sich vor allem um Afghanen.
Die Gründe für die Abschiebung seien unklar, hiess es weiter. Im vergangenen Jahr waren über die Türkei, Griechenland und die Balkanroute rund eine Million Menschen nach Westeuropa gelangt.

Auch am Anfang der Balkanroute, an der mazedonisch-griechischen Grenze, werden Migranten zurückgeschickt. Die mazedonischen Behörden erlauben seit November 2015 nur Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan die Einreise. Alle anderen Menschen werden als sogenannte Wirtschaftsmigranten zurückgeschickt, sagte ein Sprecher des UNO-Flüchtlings-Hilfswerks UNHCR im griechischen Fernsehen.

(arc/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Ljubljana - Slowenien wird die ... mehr lesen 1
Slowenien lässt täglich nur noch tausend Flüchtlinge über die Grenze nach Österreich.
Ein Teil der Flüchtlingskinder könnten Opfer von Menschenhändlern geworden sein.
Den Haag - Mehr als 10'000 unbegleitete Flüchtlingskinder sind laut Europol in den vergangenen 18 bis 24 Monaten in Europa verschwunden - davon allein 5000 in Italien. Die ... mehr lesen
Bern - In der Schweiz sind im ... mehr lesen
Mehr Flüchtlinge ersuchten in der Schweiz 2015 Asyl.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 8°C 20°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel freundlich
Basel 9°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen 13°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 6°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 9°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Genf 6°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 10°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten