Lage spitzt sich zu
Flüchtlingsstrom auf dem Balkan hält an
publiziert: Montag, 24. Aug 2015 / 06:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Aug 2015 / 11:49 Uhr

Genf - Der Flüchtlingsstrom auf dem Balkan reisst nicht ab. Im Süden Serbiens trafen am Montag im Grenzort Miratovac weitere 2000 Flüchtlinge aus Mazedonien ein, wie ein Vertreter des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mitteilte.

8 Meldungen im Zusammenhang
Die Organisation hatte am Wochenende bereits mehr als 7000 ankommende Flüchtlinge in dem Grenzort gezählt. In Miratovac werden die entkräfteten Migranten versorgt, bevor sie zur Registrierung in die nahegelegene Stadt Presevo gebracht werden. Die meisten Flüchtlinge wollen anschliessend weiter über Ungarn nach Mittel- und Nordeuropa.

Mazedonien hatte am Donnerstag seine Grenze zu Griechenland geschlossen, so dass sich im Grenzgebiet tausende Flüchtlinge sammelten, die über Tage im Freien übernachten mussten. Am Samstag wurde der Andrang so gross, dass Mazedonien nachgeben musste und die Flüchtlinge wieder ins Land liess. Tausende Flüchtlinge suchten sich daraufhin einen Weg durchs Land nach Serbien, indessen hunderte weitere aus Griechenland an der Grenze nach Mazedonien eintrafen.

Im mazedonischen Grenzort Gevgelija warteten am Montag rund tausend Migranten in einem Zeltlager, das von den Behörden errichtet worden war, auf die Ankunft eines Zuges, der sie an die serbische Grenze bringen sollte. Bereits am Morgen verliessen rund 450 Flüchtlinge die Stadt in mehreren Bussen.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
«Wir sehen nicht, dass der Zustrom der Menschen in den kommenden Monaten abreissen wird.»
Genf/Brüssel/London - Die UNO wirft ... mehr lesen 1
Budapest - Zwei Tage nach der erneuten Öffnung der Grenzen in Mazedonien ... mehr lesen 2
«Das Boot ist nicht voll!»
Bern - Ein Asylchaos wie es die SVP beschwört, gibt es in der Schweiz nach Ansicht von Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss nicht. Die SP-Politikerin zeigt sich im Gegenteil überzeugt davon, dass ... mehr lesen 3
Gevgelija - Mazedonien hat seine mehrtägige Grenzsperre für Flüchtlinge ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Gevgelija/Skopje - Rund 2000 Flüchtlinge haben im Grenzgebiet zwischen Mazedonien und Griechenland die Nacht auf Samstag im Regen verbracht. Die meisten Migranten und ... mehr lesen
Gevgelija - Nach einem massiven ... mehr lesen
Europa ist laut António Guterres auf Zuwanderung angewiesen.
Genf - Der UNO-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres hat Europa aufgefordert, seine Einstellung zur Einwanderung zu überdenken, statt die Augen vor den Herausforderungen zu verschliessen. Die ... mehr lesen 1
Die...
Ärmsten der Armen sitzen mit Sicherheit nicht in Serbien oder Mazedonien fest, sondern immer noch zu Hause, weil sie sich eine Reise nach Europa nicht leisten können.
Soll man jetzt ein schlechtes Gewissen bekommen weil Politker versagen, anstatt sich um das "Humankapital" zu kümmern? Weil der Uneigennutz so weit verbreitet ist wie die Pest?
Und ja, jeden Tag sterben Menschen, denen es im wahrsten Sinne des Wortes noch beschissener geht und an deren Genesung und Wohlergehen auch hier keinem gelegen ist. Und während die Eliten des jeweiligen Landes erstaunlicherweise immer noch Kaviar und Schampus eimerweise in sich reinschütten kann, sterben anderswo eben Menschen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. Die Stadt Wil wurde von Pro Infirmis Schweiz als Pilotgemeinde ausgewählt. Bereits wurden 100 Objekte erfasst. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 15°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 15°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 14°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 14°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 15°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 14°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 19°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten
 
 
Die Verbindung mit dem Remoteserver kann nicht hergestellt werden.
Source: http://www.news.ch/ajax/seminar.aspx?ID=324&lang=de