Flughafen-Sicherheit entblösst
publiziert: Samstag, 11. Sep 2004 / 13:49 Uhr

Genf - Ein Journalist der Westschweizer Tageszeitung Le Temps ist in den Sicherheitsbereich des Flughafens Genf-Cointrin eingedrungen. Der Flughafen muss nun dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Rapport vorlegen.

Der Sicherheitsstandart lag unter EU-Norm.
Der Sicherheitsstandart lag unter EU-Norm.
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Zuerst müsse das Amt einmal über alle Einzelheiten des Eindringens in die Sicherheitszone informiert sein, sagte Daniel Göring, Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), zu dem Bericht der Zeitung. Der Flughafen müsse Bericht erstatten. Dann werde das Bundesamt gegebenenfalls verstärkte Sicherheitsmassnahmen vom Flughafen in Genf verlangen.

Dass Journalisten in Sicherheitszonen von Flughäfen eindringen, ist nicht neu. Vor einigen Monaten deckten Journalisten des SonntagsBlick am Flughafen Zürich Sicherheitsmängel auf, indem sie in Sperrzonen vorstiessen.

Wie Göring erklärte, gelten für alle Flughäfen in der Schweiz die selben Sicherheitsanforderungen. Ausnahmen würden nicht geduldet und ein gesamteuropäischer Standard angewendet. Die Schweiz gehe sogar über die Anforderungen der EU hinaus.

Beim Flughafen Genf-Cointrin gestand man das Eindringen des Journalisten ein. Der Sicherheitsstandard liege unter dem europäischen Niveau, sagte Flughafensprecher Philippe Roy auf Anfrage. Zuerst habe die Schweiz ein Maximum erreichen wollen. In Cointrin habe sich das dann aber nicht als praktikabel erwiesen.

(rr/sda)

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