Flughafen Zürich gegen weitere Verhandlungen
publiziert: Montag, 9. Dez 2002 / 12:16 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Dez 2002 / 14:30 Uhr

Zürich - Die Zürcher Flughafenbetreiberin Unique hält wenig von möglichen Neuverhandlungen im Rahmen des Flugverkehrsabkommens mit Deutschland. Sie will die daraus folgenden Einschränkungen des Flugbetriebs weiterhin auf dem Rechtsweg bekämpfen.

Wenige Tage vor der Staatsvertrags-Debatte im Ständerat haben Vertreter von Unique vor den Medien ihre grundsätzlich ablehnende Position zum Staatsvertrag bekräftigt. Diese sei seit drei Jahren unverändert, und man halte daran fest, sagte Flughafen-Direktor Josef Felder.

Der Staatsvertrag schränke die Kapazitäten des Flughafens so ein, dass ein sinnvoller Betrieb als Interkontinentalflughafen nicht möglich sei. Weitere Abklärungen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Staatsvertrags, wie sie der Ständerat fordert, bringen laut Felder nichts. Die nötigen Informationen seien längst auf dem Tisch.

Felder fordert ein Abkommen mit Deutschland, das nicht diskriminierend ist. Insbesondere müsse bei der Begrenzung des Flugverkehrs über Süddeutschland die gemessene Lärmmenge ausschlaggebend sein und nicht die Anzahl Überflüge. Dies gelte beispielsweise für den deutschen Flughafen München. Er verlangt eine Gleichtstellung mit deutschen Flughäfen.

Der Staatsvertrag, der an Wochenenden und am Abend bereits vorangewendet wird, verlangt bis 2005 eine Begrenzung der Landeanflüge über Süddeutschland auf jährlich 100 000 Flüge. Dies zwinge den Flughafen zu unverhältnismässigen Zusatzinvestitionen. Wir haben durch den Staatsvertrag weniger Flugkapazität und müssen dafür mehr bezahlen, sagte Felder.

Der Flughafen hofft auf seine in Deutschland deponierte Klage gegen den Staatsvertrag. Diese soll laut Angaben des Flughafens voraussichtlich im Januar mündlich verhandelt werden. Das Gericht in Mannheim hat sich im Oktober bereits gegen die aufschiebende Wirkung der Klage ausgesprochen.

(bert/sda)

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