Flugzeugcrash: Moritz Leuenberger bietet Hilfe an
publiziert: Dienstag, 2. Jul 2002 / 11:44 Uhr

Bern - Nach dem Absturz zweier Flugzeuge am Bodensee hat Bundesrat Moritz Leuenberger gegenüber dem deutschen Verkehrsminister Kurt Bodewig sein Bedauern über das Unglück ausgedrückt. Er bot den deutschen Behörden die Hilfe der Schweiz an.

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In einem Telefongespräch mit Bodewig habe der Vorsteher des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) seinen Dank für die Rettungs- und Hilfsarbeiten ausgedrückt, sagte UVEK-Sprecher Hugo Schittenhelm auf Anfrage. Auch mit dem Bundesland Baden-Würtemberg werde Leuenberger noch Kontakt aufnehmen.

Laut Schittenhelm sei das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) voll in die Untersuchungen der Absturzursache involviert. Deutschland werde voraussichtlich einen Teil der Untersuchung an das BFU delegieren. Der Chef des BFU, Jean Overney, hatte sich am Dienstagmorgen bereits in die Unfallregion begeben.

Bestürzung in Deutschland

In Deutschland äusserte sich Bundespräsident Johannes Rau bestürzt über das Flugzeugunglück am Bodensee. Der Ministerpräsident des Bundeslandes Baden-Würtemberg, Erwin Teufel, begab sich wenige Stunden nach dem Zusammenstoss an den Unglücksort. Auch die Deutsche Post als Mehrheitseignerin des Frachtunternehmens DHL zeigte sich bestürzt über das Unglück.

"Wir werden alles tun, um den Angehörigen zu helfen", sagte Post-Sprecher Martin Dopychai am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Alle firmenintern verfügbaren Daten würden derzeit gesammelt. Die Post hält seit Anfang dieses Jahres 51 Prozent an DHL. Die Maschine vom Typ Boeing 757 war laut Post auf dem Weg nach Brüssel, dem Hauptquartier von DHL in Europa.

(bb/sda)

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