Flugzeugstreit: EU und USA noch uneinig
publiziert: Sonntag, 10. Apr 2005 / 13:38 Uhr

Washington/Brüssel - Der Streit um die milliardenschweren Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing geht weiter: Die USA und die EU sind mit einer fristgerechten Lösung ihrer Differenzen gescheitert.

In der am Montag auslaufenden Stillhaltefrist sollen keine neuen Subventionen vergeben werden.
In der am Montag auslaufenden Stillhaltefrist sollen keine neuen Subventionen vergeben werden.
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Die beiden grössten Handelsblöcke der Welt hatten sich auf eine 90-tägige Verhandlungsrunde verständigt, die an diesem Montag ohne greifbare Ergebnisse endet.

Washington und Brüssel bedauerten, dass es nicht möglich war, ein Abkommen zu schliessen. Die Konfliktparteien versicherten, weiter verhandeln zu wollen.

Stillhaltefrist

In der am Montag auslaufenden Stillhaltefrist sollten keine neuen Subventionen vergeben und auch keine Beschwerden bei der Welthandelsorganisation WTO in Genf eingereicht werden.

Dort hatten die USA und die EU sich 2004 gegenseitig wegen der Milliardensubventionen an Airbus und Boeing verklagt. Washington hatte bei einer Wiederaufnahme von EU-Subventionen an Airbus mit einer Rückkehr zur WTO gedroht.

Komplizierte Probleme

EU-Handelskommissar Peter Mandelson erklärte am Sonntag in Brüssel, die Probleme seien kompliziert. "Ich bedaure, dass es nicht möglich war, bis zum 11. April ein Zwischen-Abkommen zu schliessen."

Boeing hat nach EU-Angaben seit 1992 rund 23 Mrd. Dollar US-Hilfen bekommen. Die USA hatten der EU ihrerseits unfaire Subventionen im Milliardenumfang für Airbus vorgeworfen.

(bsk/sda)

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