Föhn lässt die Pollen-Allergiker stark leiden
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 13:30 Uhr

Bern - Wer vom Heuschnupfen betroffen ist, geht derzeit ungern ins Freie. Die Blütezeit der Gräser, die am meisten Allergien auslösen, ist in vollem Gang. Dazu kommt der Föhn, der die Pollen der Grün-Erle aus den Bergen ins Flachland bläst.

Wer vom Heuschnupfen betroffen ist, geht derzeit ungern ins Freie.
Wer vom Heuschnupfen betroffen ist, geht derzeit ungern ins Freie.
Auf der Karte der Pollenbelastung von MeteoSchweiz sind - mit Ausnahme des Tessins - alle Regionen mit einem roten Punkt markiert, dem Symbol für eine starke Belastung.

Und ein Ende der Heuschnupfen-Saison ist noch nicht in Sicht: Die Gräserblüte dauert noch mindestens bis Mitte Juli, wie Christine Sallin vom Pollen-Labor in Payerne erklärte. Der Höhepunkt der Belastung wird Mitte Juni erwartet. Danach wird das Mähen der Wiesen die Pollen-Konzentration nach und nach senken.

Der starke Föhn der letzten Tage hat den Pollen-Allergikern das Leben zusätzlich erschwert. Der Wind transportierte die Pollen der derzeit im Berggebiet blühenden Grün-Erle bis in die Niederungen. Im Flachland ist die Blütezeit der Erle bereits seit längerem vorbei.

Trotzdem können die 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung, die an einer Pollenallergie leiden, vorübergehend aufatmen - zumindest in der Nordwestschweiz, wo Niederschläge die Luft reinigen dürften. Definitiv ist die Pollenflug-Saison aber erst Ende September vorbei, wenn auch Artemisia, Kastanie und Ambrosia verblüht sind.

(smw/sda)

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Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
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