Formel 1: 9. Saisonsieg für Michael Schumacher
publiziert: Sonntag, 4. Jul 2004 / 15:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Jul 2004 / 07:20 Uhr

Magny-Cours - Michael Schumacher war auch im Grand Prix von Frankreich nicht zu schlagen. Der Weltmeister feierte in Magny-Cours im zehnten Saisonrennen den neunten Sieg. Die Sauber-Fahrer gingen leer aus.

Gewohntes Bild: Michael Schumacher enteilt der Konkurrenz.
Gewohntes Bild: Michael Schumacher enteilt der Konkurrenz.
Das enttäuschende Abschneiden des Sauber-Teams hatte sich schon im Qualifying abgezeichnet, in dem Giancarlo Fisichella und Felipe Massa nur die Startplätze 15 und 16 geblieben waren. Weil nur zwei Fahrer (Takuma Sato im BAR mit dem sechsten Motorschaden der Saison und Zsolt Baumgartner im Minardi) ausschieden, waren der Italiener und der Brasilianer im Kampf um die punkteberechtigten Ränge ohne Chance. Fisichella beendete das Rennen als Zwölfter, Massa als Dreizehnter.

Der Grand Prix von Frankreich war das Duell zwischen Ferrari und Renault. Hinter Schumacher reihte sich der aus der Pole-Position gestartete Fernando Alonso ein. Rubens Barrichello, der als einziger Fahrer in allen zehn Rennen gepunktet hat, verdrängte in der allerletzten Kurve vor dem Ziel Jarno Trulli von Platz drei.

Aussergewöhnliche Taktik

Schumacher gewinnt auch dann, wenn der Technische Direktor Ross Brawn, das "Superhirn" der Boxencrew, für ihn eine aussergewöhnliche Taktik fürs Rennen wählt; Schumacher hielt als einziger der Spitzenfahrer viermal (!) inne. Die Entscheidung zugunsten Schumachers fiel im Zuge der zweiten Boxenstopps, während denen er den in Führung liegenden Alonso zu überholen vermochte.

Schumacher siegte damit drei Wochen nach seinem siebten Triumph in Kanada auch in Magny-Cours zum siebten Mal. Er ist der einzige Fahrer, der einen einzelnen Grand Prix so viele Male für sich zu entscheiden vermochte.

David Coulthard, der im Qualifikationstraining mit dem 3. Platz überrascht hatte, und Kimi Räikkönen zeigten mit den Rängen 6 und 7 in den neuen McLaren-Mercedes nur bedingt Aufwärtstendenz. Einen noch diskreteren Auftritt hat BMW-Williams hinter sich. Juan Montoya fiel einzig durch einen Dreher in den ersten Runden auf, musste sich am Ende mit dem 8. Platz bescheiden. Marc Gené, der Ersatz für den rekonvaleszenten Ralf Schumacher, wurde nur Zehnter.

Resultate des Grand Prix von Frankreich

1. Michael Schumacher (De), Ferrari. 1:30:18,133 (205,035 km/h). 2. Fernando Alonso (Sp), Renault, 8,329 Sekunden zurück. 3. Rubens Barrichello (Br), Ferrari, 31,622. 4. Jarno Trulli (It), Renault, 32,082. 5. Jenson Button (Gb), BAR-Honda, 32,484. 6. David Coulthard (Gb), McLaren-Mercedes, 35,520. 7. Kimi Räikkönen (Fi), McLaren-Mercedes, 36,230. 8. Juan Montoya (Kol), Williams-BMW, 43,419. 9. Mark Webber (Au), Jaguar-Cosworth, 52,394. 10. Marc Gené (Sp), Williams-BMW, 58,166.

11. eine Runde zurück: Christian Kilen (Ö), Jaguar-Cosworth. 12. Giancarlo Fisichella (It), Sauber-Petronas. 13. Felipe Massa (Br), Sauber-Petronas. 14. Cristiano da Matta (Br), Toyota. 15. zwei Runden zurück: Olivier Panis (Fr), Toyota. 16. Nick Heidfeld (De), Jordan-Ford. 17. drei Runden zurück: Giorgio Pantano (It), Jordan-Ford. 18. vier Runden zurück: Gianmaria Bruni (It), Minardi-Cosworth.

WM-Stand

Fahrer: 1. Michael Schumacher 90. 2. Barrichello 68. 3. Button 48. 4. Trulli 46. 5. Alonso 33. 6. Montoya 25. 7. Sato 14. 8. Ralf Schumacher 12. 9. Coulthard 12. 10. Fisichella 10. 11. Räikkönen 10. 12. Massa 5. 13. Panis 5. 14. Da Matta 3. 15. Webber 3. 16. Heidfeld 3. 17. Glock 2. 18. Baumgartner 1.

Teams: 1. Ferrari 158. 2. Renault 79. 3. BAR-Honda 62. 4. BMW-Williams 37. 5. McLaren-Mercedes 22. 6. Sauber-Petronas 15. 7. Toyota 8. 8. Jordan-Ford 5. 9. Jaguar-Cosworth 3. 10. Minardi-Cosworth 1.

(rp/Si)

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