Formel 1: Automobil-Konzerne planen eigene Rennserie
publiziert: Mittwoch, 4. Apr 2001 / 21:19 Uhr

London - Die grossen Automobilhersteller planen eine eigene Rennserie à la Formel 1. Sie wollen damit die Konsequenzen aus dem Streit um die Vermarktung der Fernsehrechte ziehen, das heisst die Firma EM.TV, an welcher der Münchner Medienunternehmer Leo Kirch massbeglich beteiligt ist, unter Druck setzen und allenfalls ins Leere laufen lassen.

Fiat-Vorstand Paolo Cantarella gab am Mittwoch als Vorsitzender der Europäischen Automobilhersteller-Vereinigung (ACEA) das Bestehen des Projekts bekannt. Die in der Formel-1-WM engagierten Unternehmen Fiat (Ferrari), DaimlerChrysler (Mercedes), Ford (Jaguar), BMW und Renault hätten im gegenseitigen Einvernehmen und im Interesse des Automobilsports den Entschluss gefasst, so bald als möglich eine neue Meisterschaft für einsitzige Rennwagen mit frei stehenden Rädern ins Leben zu rufen, sagte Cantarella. Von DaimlerChrysler und BWM waren keine Stellungnahmen zu erhalten, auch Renault gab keinen Kommentar ab.

EM.TV besitzt 75 Prozent der Anteile an der «Slavica Ecclestone Corporation» (SLEC), der Eigentümerin der Vermarktungsrechte an der Formel-1-WM bis ins Jahr 2010. Mit der eigenen Rennserie wollen die Autokonzerne verhindern, dass die Grands Prix künftig nur noch oder mehrheitlich im Pay-TV zu sehen sind.

(kil/sda)

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