Formel 1: Debakel für das Sauber-Team in Belgien
publiziert: Samstag, 31. Aug 2002 / 14:44 Uhr / aktualisiert: Samstag, 31. Aug 2002 / 16:48 Uhr

Francorchamps - Das Sauber-Team brachte auch beim Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Spa kein Rad auf den Boden. Felipe Massa muss am Sonntag vom 17., Nick Heidfeld vom 18. Starplatz ins Rennen gehen. Aus der Poleposition wird Michael Schumacher starten. Neben ihm steht Kimi Raikkönen.

Das enttäuschende Abschneiden des Sauber-Teams hatte sich schon in den freien Trainings abgezeichnet, in denen Massa und Heidfeld bereits in den hinteren Ranglistenregionen gelandet waren. Den Technikern war es demzufolge nicht gelungen, im Hinblick aufs Qualifikationstraining die Abstimmung an den beiden Autos zu verbessern.

So schlecht wie in Francorchamps hatte das Sauber-Team in dieser Saison in den Qualifikationstrainings noch nie abgeschnitten. Ähnlich weit hinten in der Startaufstellung waren Massa und Heidfeld nur in Monte Carlo mit den Positionen 13 und 17 gestanden. In Belgien vermochten Massa und Heidfeld gerade noch Mark Webber und Anthony Davidson, die Fahrer des schwächsten Formel-1-Teams Minardi, hinter sich zu lassen.

Schumi-Premiere in Spa

Michael Schumacher schloss mit seiner Pole-Position eine der letzten Lücken in seinem grossartigen Palmarès. Der Weltmeister hat es im elften Anlauf endlich auch in Belgien geschafft, sich den besten Startplatz zu sichern. Schumacher hatte schon bei seinem ersten Versuch eine Zeit vorgelegt, die von keinem Konkurrenten erreicht wurde. Im zweiten Anlauf senkte er die Bestmarke dann noch einmal um 27 Hundertstel.

Raikkönen immer stärker

Kimi Räikkönen steht erstmals in seiner noch jungen Karriere in der ersten Startreihe. Das beste Resultat im Qualifying war dem letztjährigen Sauber-Fahrer mit dem vierten Startplatz vor einem Monat in Magny-Cours gelungen. Dass Räikkönen der grösste Herausforderer Schumachers war, kam nicht überraschend, zumal der Finne in den freien Trainings jeweils der Schnellste gewesen war.

Vorteil Michelin

Die Fahrer mit Michelin-Reifen dürften trotz der geringen Asphalttemperatur von 24 Grad im Vorteil gewesen sein. Auf den ersten zehn Startplätzen stehen mit Ausnahme von Michael Schumacher und dessen drittplatziertem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello nur mit französischen Pneus ausgerüstete Fahrer.

Von den Michelin-Reifen profitierten unter anderen auch Eddie Irvine und Pedro de la Rosa, die mit den Rängen acht und elf für das mit Abstand beste Trainingsergebnis des Jaguar-Teams in diesem Jahr sorgten. Das hoch verschuldete Arrows-Team war erwartungsgemäss nicht am Start. Der britische Rennstall wird somit zum dritten Mal in diesem Jahr nach Frankreich und Ungarn in einem Grand Prix fehlen.

Die Startaufstellung:

1 Michael Schumacher (De), Ferrari, 1:43,726 (241,663 km/h)
2 Kimi Räikkönen (Fi), McLaren-Mercedes, 0,424 Sekunden zurück

3 Rubens Barrichello (Br), Ferrari, 0,609
4 Ralf Schumacher (De), Williams-BMW, 0,622

5 Juan Montoya (Kol), Williams-BMW, 0,908
6 David Coulthard (Gb), McLaren-Mercedes, 1,033

7 Jarno Trulli (It), Renault, 1,660
8 Eddie Irvine (Gb), Jaguar-Cosworth, 2,139

9 Mika Salo (Fi), Toyota, 2,154
10 Jenson Button (Gb), Renault, 2,246

11 Pedro de la Rosa (Sp), Jaguar-Cosworth, 2,330
12 Jacques Villeneuve (Ka), BAR-Honda, 2,677

13 Allan McNish (Gb), Toyota, 2,759
14 Giancarlo Fisichella (It), Jordan-Honda, 2,782

15 Olivier Panis (Fr), BAR-Honda, 2,827
16 Takuma Sato (Jap), Jordan-Honda, 3,149

17 Felipe Massa (Br), Sauber-Petronas, 3,170
18 Nick Heidfeld (De), Sauber-Petronas, 3,546

19 Mark Webber (Au), Minardi-Asiatech, 3,836
20 Anthony Davidson (Gb), Minardi-Asiatech, 4,444

Qualifikationszeit: 1:50,986 (+7,260).

(ba/sda)

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