Formel 1: Erste Startreihe in Rot
publiziert: Samstag, 3. Mai 2003 / 17:46 Uhr

Michael Schumacher und Rubens Barrichello haben für den Grand Prix von Spanien die besten Startplätze erobert und so die Basis für eine erfolgreiche Premiere mit dem neuen Ferrari gelegt. Die Sauber-Fahrer Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld nehmen das Rennen aus den Positionen 10 und 14 in Angriff.

Michael Schumacher auf Pole.
Michael Schumacher auf Pole.
Frentzen und Heidfeld lobten geeint die deutlich optimierte Abstimmung der Autos im Vergleich zum ersten Qualifying, in dem es lediglich zu den Plätzen 16 respektive 17 gereicht hatte. Der eigentliche Grund für die verbesserte Ausgangslage fürs Rennen dürfte indes sein, dass die beiden Gladbacher am Samstagnachmittag mit geringer Benzinmenge und damit leichten Autos ausgerückt waren.

Peter Sauber hatte schon vor dem zweiten Qualifikationstraining angedeutet, dass die aktuelle Situation des Teams eine spezielle Taktik erfordere. Der Patron sprach damit die ungelösten Probleme mit der Aerodynamik an. Diese würden in Montmeló aufgrund der Streckencharakteristik besonders stark ins Gewicht fallen. "Hier reiht sich praktisch Kurve an Kurve. Zur Zeit ist es uns nicht möglich, die damit verbundenen seitlichen Windströmungen im Windkanal zu simulieren."

Schumacher, der in dieser Saison schon in Australien und in Imola Trainingschnellster war, steht in Montmeló zum vierten Mal in Folge und zum insgesamt sechsten Mal auf dem vordersten Startplatz. Das war für den Titelhalter bislang immer ein gutes Omen: In jenen Jahren (1994, 1995, 2000, 2001, 2002), in denen er vor dem Grand Prix von Spanien auf der Pole-Position stand, wurde er auch Weltmeister. Die zweite Startreihe belegen die Renault-Fahrer. Fernando Alonso wurde zur Freude seiner Landsleute Dritter, Jarno Trulli Vierter. Dahinter folgen die überraschenden Jenson Button im BAR und Olivier Panis im Toyota.

Der grosse Geschlagene war WM-Leader Kimi Räikkönen im McLaren- Mercedes. Der Finne geriet als einziger der 20 Fahrer von der Strecke und brach danach seine schnelle Runde ab. Fürs Rennen blieb Räikkönen damit nur der letzte Startplatz. Nicht nach Wunsch lief es auch seinem Teamgefährten David Coulthard. Der Schotte, der das Qualifying im Ersatzauto bestritt, musste sich mit dem 8. Rang bescheiden. Ralf Schumacher (7.) und Juan Montoya (9.) deuteten mit ihren Vorstellungen an, dass BMW-Williams die schon am Freitag aufgetretenen Abstimmungsprobleme noch nicht restlos in den Griff bekommen hat. Montoya trat wie Coulthard mit dem T-Car an.

"Umsteigen" musste auch Giancarlo Fisichella (17.). Dass der Italiener aus dem Jordan-Team überhaupt zum Qualifying antreten konnte, verdankt er einem Schnellsteinsatz der Mechaniker. Nachdem im Einsatzwagen zweimal (!) der Motor gewechselt worden war, musste das gleiche Prozedere auch am Ersatzauto vorgenommen werden -- nur eine Viertelstunde vor Fisichellas Einsatz.

Montmeló. Grand Prix von Spanien. Startaufstellung: 1 Michael Schumacher (De), Ferrari, 1:17,762 (218,975 km). 2 Rubens Barrichello (Br), Ferrari, 0,258 Sekunden zurück. 3 Fernando Alonso (Sp), Renault, 0,471. 4 Jarno Trulli (It), Renault, 0,853. 5 Jenson Button (Gb), BAR-Honda, 0,942. 6 Olivier Panis (Fr), Toyota, 1,049. 7 Ralf Schumacher (De), Williams-BMW, 1,244. 8 David Coulthard (Gb), McLaren-Mercedes, 1,366. 9 Juan Montoya (Kol), Williams-BMW, 1,615. 10 Heinz-Harald Frentzen (De), Sauber-Petronas, 1,665.

11 Jacques Villeneuve (Ka), BAR-Honda, 1,801. 12 Mark Webber (Au), Jaguar-Cosworth, 1,853. 13 Cristiano da Matta (Br), Toyota, 1,861. 14 Nick Heidfeld (De), Sauber-Petronas, 1,884. 15 Ralph Firman (Gb), Jordan-Ford, 2,453. 16 Antonio Pizzonia (Br), Jaguar-Cosworth, 2,546. 17 Giancarlo Fisichella (It), Jordan-Ford, 3,214. 18 Justin Wilson (Gb), Minardi-Cosworth, 4,342. 19 Jos Verstappen (Ho), Minardi-Cosworth, 4,475. -- Ohne Zeit: Kimi Räikkönen (Fi), McLaren-Mercedes.

(bert/sda)

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