Formel-1-Kommission ohne McLaren und Toyota
publiziert: Mittwoch, 31. Mai 2006 / 15:50 Uhr

Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes FIA hat der neuen Zusammensetzung der Formel-1-Kommission zugestimmt.

Toyota zog gegen Honda den Kürzeren.
Toyota zog gegen Honda den Kürzeren.
Gemäss den ab 2008 gültigen Bestimmungen besteht die Formel-1-Kommission aus Repräsentanten der Teams (6), der Veranstalter (5) sowie der FIA (1). Ihre Aufgaben sind die Prüfung von Vorschlägen der Arbeitsgruppen Technik und Sport sowie deren Weiterleitung an den World Motorsport Council zur Abstimmung.

Bei der Siebung der zwölf für die WM 2008 gemeldeten Formel-1-Rennställe stellte sich die Frage nach den Kriterien. Die FIA entschied, die Herkunft der Lizenz der Teams als Grundlage zu verwenden.

Als Folge davon mussten ein japanisches und ein britisches Team über die Klinge springen. Honda stach als langjähriger Formel-1-Partner Toyota aus, und Williams erhielt den Vorzug gegenüber McLaren. Das mit russischer Lizenz auftretende Midland-Team MF1 Racing fiel ebenfalls durch den Rost.

Die Formel-1-Kommission setzt sich ab 2008 wie folgt zusammen: je ein Vertreter der FIA, von Red Bull (Ö), Renault (Fr), BMW-Sauber (De), Ferrari (It), Honda (Jap) und Williams (Gb) sowie der GP-Veranstalter in Australien, Brasilien, Ungarn, Monaco und Spanien.

(rr/Si)

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