Formel-1: Mercedes hofft auf neuen Silberpfeil
publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2004 / 14:49 Uhr

Der neue Silberpfeil soll endlich die Wende für McLaren-Mercedes in der Formel 1 bringen. Doch Kimi Räikkönen und David Coulthard müssen auf das runderneuerte Modell "MP4-19B" noch warten.

Mercedes will mit dem neuen Wagen einfach mal ankommen.
Mercedes will mit dem neuen Wagen einfach mal ankommen.
Zu den Nordamerika-Rennen am Sonntag in Montreal und eine Woche später in Indianapolis reist McLaren-Mercedes mit dem alten Auto an. Auch der erste Einsatztermin des "Hoffnungspfeils" ist noch nicht fixiert.

Dabei war Vize-Weltmeister Kimi Räikkönen nach dem ersten viel versprechenden Testmarathon in der vergangenen Woche in Silverstone zufrieden. "Wir haben viele positive Eindrücke gesammelt", sagte er.

Über 1000 Kilometer

1105 Kilometer spulte der Vize-Weltmeister an drei Tagen herunter - ohne größere technische Probleme. Ein fast schon vergessenes Erlebnis für Räikkönen, der in dieser Saison in fünf Rennen wegen Motorschäden seinen Wagen abstellen musste.

Der MP4-19B ähnelt seinem unzuverlässigen Vorgänger nur noch an der Nase und dem Frontflügel. Dahinter wurde allerlei verändert.

So wurden unter anderem laut dem Fachmagazin "auto, motor und sport" die Seitenkästen geändert, die Hinterachse modifiziert und das Chassis ab Lenkradhöhe höher gezogen, so dass die Fahrer bequemer sitzen.

Wie ein Uhrwerk

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh sprach bereits vom Debüt am 4. Juli beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours. "Wenn das Auto wie ein Uhrwerk läuft, zwei Sekunden pro Runde schneller ist und es keine Probleme gibt, dann bin ich mir sicher, dass wir es ganz hastig einsetzen werden", sagte er "autosport.com".

"Wenn es aber nur eine kleine Verbesserung ist und man ein paar Probleme hat, dann wird das Debüt verschoben." Auch Mercedes-Motorsport-Chef Norbert Haug bleibt vorsichtig.

Handlungsbedarf

Dabei ist Handlungsbedarf dringend geboten. Nach sieben Rennen liegt McLaren-Mercedes mit fünf Zählern in der Konstrukteurs-Wertung noch hinter dem Privatteam Sauber auf Rang sechs. In der Fahrer-WM belegen Räikkönen und Coulthard die Plätze 16 und 11. "Wir haben versagt als Team, ganz eindeutig", gab Mercedes-Chef Jürgen Hubbert am Wochenende in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu.

Auch die Piloten werden nach dem schlechtesten Start der Silberpfeile seit dem McLaren-Einstieg von Mercedes in die Formel 1 vor neun Jahren ungeduldig: "Das neue Auto muss bald kommen. Öfter kann es auch nicht ausfallen, aber es wird schneller sein", meinte Coulthard. Doch in Kanada und in den USA sollen der Schotte und sein Teamkollege Räikkönen den Schaden begrenzen.

Erstmal ankommen

Bei den Rennen geht es erst einmal nur darum anzukommen. Nachdem beide Autos zuletzt beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring mit Motorschäden stehen blieben, soll in Montreal ein leistungsschwächeres Aggregat zum Einsatz kommen.

Auf dem Nürburgring war ein Problem mit den Kolben als Ursache für die Motorplatzer ausgemacht worden.

(bsk/Si)

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