GP Europa
Formel 1: Mika ist zurück - Sauber läuft gut
publiziert: Freitag, 22. Jun 2001 / 15:49 Uhr

Nürburgring - McLaren dominierte das erste Training auf dem Nürburgring. Auch die Sauber-Fahrer sind im Schuss. Nick Heidfeld klassierte sich als Achter. Kimi Räikkönen (11.) verpasste die Top-ten um nur drei Tausendstelsekunden.

Die besten Zeiten des Tages fuhren die McLaren-Fahrer. Mika Häkkinen, der noch immer auf die erste Pole-Position in diesem Jahr wartet, schlug seinen Teamkollegen David Coulthard um 0,171 Sekunden. Mit Abständen von rund einer Sekunde folgen die Schumacher-Brüder Ralf und Michael, dann Barrichello, Montoya und Trulli auf Platz 7.

Heidfeld war 1,788 Sekunden langsamer als Häkkinen. Räikkönens Rückstand auf seinen Landsmann beträgt 2,005 Sekunden. «Ich fühle mich wieder absolut wohl im Rennwagen», sagte der Deutsche. «Vorläufig bin ich zufrieden, obwohl einige Änderungen, die wir am Auto vornahmen, nicht den gewünschten Effekt hatten. Der Wagen war nervös und nicht leicht zu beherrschen.» Räikkönen, der auch auf dem Nürburgring Neuland betrat, war überzeugt, noch lange nicht am Ende seines Lateins zu sein. «Ich habe sicher noch nicht das Maximum aus den Reifen herausgeholt. Zudem geriet ich auf meiner schnellsten Runde in ziemlich dichten Verkehr.»

Die S-Kurve nach der Startgeraden und die Schikane vor Start und Ziel waren wie gewohnt Schauplatz etlicher Zwischenfälle. Heidfeld und Räikkönen gehörten zu den wenigen Fahrern, die nie aufs Gras ausweichen mussten oder gar ins Kiesbeet segelten. Besonders schlecht erging es Frentzen, dem die Fahrerlaubis erst am Donnerstag erteilt worden war, nachdem er Tage lang unter den Nachwirkungen seiner Unfälle in Monte Carlo und Montreal gelitten hatte. In Kanada musste er deswegen sogar auf das Rennen verzichten. Auf dem Nürburgring drehte der in den letzten Wochen von der Rolle geratene Deutsche am Vormittag nur 13 Runden, ehe er von der Piste rutschte und den Jordan stehen lassen musste. Am Nachmittag blieb der Wagen mit einem technischen Defekt in der 5. Runde liegen. Gar mehrmals ins Abseits geriet Eddie Irvine mit dem Jaguar. Auch der Nordire hatte nach dem Crash mit Heidfeld in Kanada über Kopfschmerzen geklagt.

Ob die McLaren-Fahrer auch am Samstagnachmittag, wenn es um die Startaufstellung geht, den Ton angeben, wird sich weisen. Der Eindruck, den sie gestern hinterliessen, war jedenfalls gut. Häkkinens bisherige Startplätze in dieser Saison reichen vom zweiten in Imola bis zum achten in Spielberg und Montreal. Coulthard hingegen blickt auf zwei Pole-Positions zurück (Imola, Monte Carlo). Die übrigen sechs Trainingsbestzeiten gehen auf das Konto von Michael Schumacher, der gestern das Standardprogramm im Hinblick auf das Rennens abspulte. «Der relativ grosse Rückstand macht mir keine Sorgen», erklärte der Weltmeister selbstbewusst. «Vor zwei Wochen gehörten wir in Kanada am ersten Tag auch nicht zu den Schnellsten und sicherten uns am Samstag trotzdem die Pole.»

(sda)

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