Formel-1: Sauber freut sich auf 'Bremsstrecke'
publiziert: Montag, 7. Jun 2004 / 11:24 Uhr

Hinwil/Montreal - Die auf dem Nürburgring erzielten drei WM-Punkte waren für Sauber Petronas ein weiterer Erfolg. Team-Chef Willy Rampf und beide Sauber-Piloten Fisichella und Massa freuen sich nun auf die "Powerstrecke" in Kanada.

Der "Gilles Villeneuve"-Circuit ist als Überholstrecke bekannt.
Der "Gilles Villeneuve"-Circuit ist als Überholstrecke bekannt.
Willy Rampf: "Mit Höchstgeschwindigkeiten von über 330 km/h ist der Circuit Gilles Villeneuve eine Power-Strecke, die einen mittleren Abtriebslevel sowie eine sehr hohe Bremsleistung und -stabilität verlangt.

"Für die Bremsen ist es die anspruchsvollste Strecke der gesamten Saison, denn sie stehen hier unter ständiger Belastung und haben kaum Zeit zum Abkühlen, weshalb besonders die Effizienz der Bremsbelüftungen maximiert werden muss."

"Aus diesem Grund hatten wir in der vergangenen Woche in Monza unsere neueste Version getestet. Darüber hinaus werden wir hier die härtesten Bremsbeläge und -scheiben einsetzen. Die Asphaltoberfläche der Strecke ist ziemlich glatt, so dass wir mit relativ weichen Reifenmischungen fahren können.

Überholmanöver sind besonders eingangs der Haarnadelkurve möglich, aber auch am Ausgang kann man vorbeikommen, wenn der vorne liegende Pilot diesen Abschnitt nicht optimal erwischt. Das ist ein Punkt, der bei der Wahl der Strategie zu berücksichtigen ist."

Giancarlo Fisichella (130 GPs, 5 Punkte 2004): "Es war grossartig, auf dem Nürburgring drei Zähler zu holen. Unser Ziel war es, in die Punkteränge zu fahren, aber ich hätte nie geglaubt, dass ich Sechster werden würde!"

"Das Auto wird von Rennen zu Rennen besser, und Montreal ist eine Strecke, auf der ich mich wohl fühle. Hier habe ich bereits viermal auf dem Podium gestanden und verbinde daher gute Erinnerungen mit Kanada."

"Ich denke, dass uns diese Strecke liegen sollte. Es ist ein schöner, angenehm zu fahrender Kurs. Allerdings ist der Grip recht gering, was die Sache wiederum schwierig machen kann."

"Die Haarnadel und die letzte Kurve sind recht knifflig, und man muss sie absolut sauber fahren, um auf den darauf folgenden Geraden die Höchstgeschwindigkeit voll ausnutzen zu können. Die Stadt an sich ist fantastisch und ein toller Ort zum Einkaufen."

Felipe Massa (23 GPs, 5 Punkte 2004): "Montreal ist mit Imola vergleichbar: man beschleunigt, bremst ab, fährt durch eine Schikane. Es ist schwierig, hier einen guten Rhythmus zu finden und daher ist es eine ziemlich anspruchsvolle Strecke.

"Man muss sehr präzise fahren, um nicht den Schwung zu verlieren - und genau darin liegt die Herausforderung. Ich mag an diesem Kurs auch, dass er Überholmöglichkeiten bietet.

"Auf den Geraden braucht man dafür guten Top-Speed, aber auch beim Anbremsen der Haarnadelkurve kann man, wenn man alles richtig macht, an einem Gegner vorbeiziehen. Die Stimmung in Montreal ist einfach toll und es ist grossartig, hier ein Rennen auszutragen. Die ganze Stadt wirbt für diese Veranstaltung und macht sie dadurch zu etwas ganz Besonderem."

(bsk/pd)

 
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