Erdgrosser Planet bei Nachbarstern entdeckt
Forscher finden nächsten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems
publiziert: Mittwoch, 17. Okt 2012 / 07:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Okt 2012 / 09:02 Uhr
Erneut ein neuer Planet entdeckt worden.
Erneut ein neuer Planet entdeckt worden.

London/Garching - Astronomen der Universität Genf haben einen neuen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Er hat ungefähr die Masse die Erde und umkreist einen der Sonne am nächsten gelegenen Sterne, Alpha Centauri B, wie sie am Donnerstag im Fachblatt «Nature» berichten.

Kampfjet fliegen und Space Adventures - Erreichen Sie Höhen bis 61km und Geschwindigkeiten bis 2500km/h!
MiGFlug & Adventure GmbH
Dorfstrasse 10
6404 Greppen / Luzern
3 Meldungen im Zusammenhang
Ein Planet von ähnlicher Masse wie die Erde, der um einen ähnlich hellen Stern wie unsere Sonne kreist: Das weckt Vorstellungen, dass dort Leben wie bei uns gedeihen könnte. «Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings klein», dämpft Stéphane Udry, Direktor des Observatoriums der Universität Genf, in einem Communiqué allzu hohe Erwartungen.

«Dieses Objekt kreist in nur drei Tagen um seine Sonne. Es ist sehr nahe an ihr dran», erklärt der Forscher. «Deshalb gleicht der Planet wohl eher einer geschmolzenen Erde, einer Lava-Kugel.» Zum Vergleich: Die Erde benötigt 365 Tage, um ihre Bahn um die Sonne zu ziehen.

Die Entdeckung gilt trotzdem als «symbolische Etappe», und noch ist nicht alle Hoffnung verloren, Nachbarn in nur 4,4 Lichtjahren Entfernung zu finden: «Planeten entstehen oft familienweise um eine Sonne, wie zahlreiche jüngere Entdeckungen aufzeigen», sagt Udry. «Es ist somit möglich, dass es rings um Alpha Centauri B weitere erdähnliche Planeten gibt.»

Schweizer Hochpräzisions-Instrument

Die Entdeckung der Genfer werde voraussichtlich die Planetenjagd rund um unsere Nachbarsonnen Alpha Centauri A und B anheizen, schreibt die Uni Genf. Aber sie werden äusserst schwierig zu finden sein, da sie sich am Rande der messbaren Radialgeschwindigkeiten befinden. Anhand dieser Messgrösse wurden seinerzeit die ersten extrasolaren Planeten entdeckt.

Das derzeit genauste Instrument dafür ist «Harps», ein Präzisionsspektrograph, der in der Schweiz entwickelt und im 3,6-Meter-Teleskop in La Silla, Chile, installiert wurde.

Sein Nachfolger wird derzeit unter der Aufsicht von Francisco Pepe von der Uni Genf im Very Large Telescope in La Silla installiert. Das «Espresso» getaufte Instrument wird genügend genau sein, um erdähnliche Gesteinsplaneten sowohl anhand von ihrer Masse sowie ihrer Umlaufzeit zu entdecken.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Baltimore - Das Weltraumteleskop «Hubble» hat den bislang tiefsten Blick ins Weltall geworfen: Die Langzeitbelichtung mit dem ... mehr lesen
Das Weltraumteleskop liefert fast unmögliche Bilder.
«Das neue Teleskop stellt alles bisher Dagewesene sprichwörtlich in den Schatten»
Hamburg/Windhoek - Es ist 40 Meter hoch, 600 Tonnen schwer und hat eine Spiegelfläche von 600 Quadratmetern: Mit dem ... mehr lesen
Garching/Baltimore - Das Weltraumteleskop «Hubble» hat einen neuen Mond des Zwergplaneten Pluto entdeckt. Der ... mehr lesen
Vergangenes Jahr hatte das Weltraumteleskop bereits den Mond P4 entdeckt, 2006 die Pluto-Begleiter Nix und Hydra.
Kampfjet fliegen und Space Adventures - Erreichen Sie Höhen bis 61km und Geschwindigkeiten bis 2500km/h!
MiGFlug & Adventure GmbH
Dorfstrasse 10
6404 Greppen / Luzern
Mit dem NASA-Weltraumteleskop konnte bestätigt dass es sich um ...
21 Lichtjahre entfernt  Genf - Schweizer Forscher haben ein Sonnensystem entdeckt, das unserem eigenen verblüffend ähnlich ist. Es ist zudem «nur» etwa 21 Lichtjahre entfernt, weshalb die Forscher in nicht allzu ferner Zukunft auf Bilder davon hoffen. 
Astronomie  Bern/Köln - Neue Forschungsresultate liefern weitere Überraschungen über den Kometen Tschuri: Er besitzt viele organische Moleküle und einen ...  
Der Landeplatz Abydos hat eine feste Oberfläche.
Mit britischen Kommunikationssatelliten an Bord  Moskau - Nach einem verunglückten Start im Mai will Russland in einem Monat erstmals wieder eine «Proton-M»-Trägerrakete ins All schicken. Die Rakete soll am 28. August vom Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe abheben.  
Russische Raumfahrtrakete mit Satelliten in Sibirien abgestürzt Baikonur - Gut drei Wochen nach dem Kontrollverlust über einen Weltraumfrachter muss ...
Die 'Proton-M'-Trägerrakete ist abgestürzt.
Titel Forum Teaser
Arno Schlüter ist Professor für Architektur und nachhaltige Gebäudetechniken an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Weiche Roboter für adaptive Gebäudefassaden Gebäudefassaden sind heute meist statisch und ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 13°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 10°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 13°C 23°C leicht bewölkt, wenig Regen sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 15°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf 14°C 28°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 16°C 27°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten