Fourniret gesteht neue Entführung und Vergewaltigung
publiziert: Donnerstag, 15. Jul 2004 / 16:40 Uhr

Brüssel - Der mutmassliche Serienmörder Michel Fourniret hat belgischen Ermittlern eine weitere Tat gestanden: 1998 habe er in Sedan eine etwa 20-jährige Französin afrikanischer Abstammung entführt und vergewaltigt.

In dieser Gegend begang Fourniret seine Verbrechen.
In dieser Gegend begang Fourniret seine Verbrechen.
Das berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Staatsanwalt der französischen Stadt Reims, Yves Charpenel. Dieser sagte, das neue Geständnis müsse mit Vorsicht betrachtet werden, da Fourniret bisher weder den Ort noch das genaue Datum der Entführung enthüllt habe.

Die früheren Geständnisse Fournirets betrafen ausschliesslich Fälle vor 1990 und nach 2000. Experten hatten allerdings eine zehnjährige Tat-Pause von Beginn weg stark bezweifelt.

Französische Medien setzten aber auch Fragezeichen hinter das spontane Geständnis Fournirets bei einem Verhör Ende der vergangenen Woche. Der 62-Jährige habe von der Entführung berichtet, als die Ermittler ihn nach dem ganz anderen Fall eines 1993 verschwundenen Mädchens befragen wollten.

Die Kriminalpolizei in Reims geht seit dem Geständnis alle gemeldeten Fälle von Vergewaltigung in den vergangenen Jahren durch. Auch die Kantonspolizei Bern hat ein Rechtshilfebegehren an Interpol Brüssel gestellt. Damit erhofft sie sich Informationen über fünf vermisste Kinder.

Belgien will am kommenden Montag im Rat der EU-Justiz- und Innenminister die Schaffung eines europäischen Strafregisters vorschlagen. Damit sollen Informationslücken wie zwischen Belgien und Frankreich im Falle Fournirets ausgeschlossen werden, wie Diplomaten in Brüssel erklärten.

Die derzeitige Praxism, im Rahmen der Rechtshilfe Auskünfte aus den Strafregistern anderer Länder einzuholen, habe sich als zu schwerfällig erwiesen. Entscheidungen seien bei der Ratssitzung aber noch nicht zu erwarten.

(rr/sda)

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