François Rochaix äussert sich zu seinem Expo-Abgang
publiziert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 18:55 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 19:50 Uhr

Neuenburg - Regisseur François Rochaix hat sich schriftlich an die Teilnehmer des Expo-Eröffnungsspektakels gewandt. Er habe mit grossem Bedauern auf die Inszenieurng der Schlussfeier verzichtet, schreibt der Genfer in seinem Brief.

François Rochaix
François Rochaix
Die Expo-Direktion habe gegen alles Vorbehalte gezeigt, was an die Eröffnungsfeier erinnerte, so Rochaix. Seine fröhlichen Spielereien für die Schlussfeier vom 20. Oktober habe sie nicht gewollt.

Es gab schlussendlich keine Aufgaben mehr, die meine Präsenz oder meine Kenntnisse notwendig gemacht hätten, schreibt der Regisseur weiter. Der neue Direktor des Théâtre de Carouge gibt zu, dass er auch aus Loyalität gegenüber den Teilnehmern des Eröffnungsspektakels gegangen sei. Er habe versucht, dies ohne Medien-Eklat über die Bühne zu bringen.

Die Expo-Leitung hatte anfangs September bekannt gegeben, dass François Rochaix auf eigenen Wunsch freigestellt werde. Sowohl Rochaix als auch Expo-Sprecher Tony Burgener hatten damals einen Zusammenhang zwischen der Kritik an der Eröffnungsinszenierung und dem Rückzug des Genfer Regisseurs bestritten.

Mit seiner 15 Millionen Franken teuren Inszenierung des Expo-Eröffnungsspektakel erntete François Rochaix im Mai mehr Kritik als Lob. Für viele Zuschauer war das von Symbolik und antiken Themen geprägte Spektakel zu abgehoben.

Der letzte Tag an der Landesausstellung soll nach dem Willen der Expo aber spontanen Volksfest-Charakter haben. Es werden insgesamt 26 Gruppen (eine pro Kanton) aus dem Bereich aktuelle Musik auf den grossen Bühnen der vier Arteplages auftreten. Am Abend sollen Strassen- und Guggenmusikformationen spielen.

Die offizielle Schlussfeier - mit Reden von Pascal Couchepin, Francis Matthey, Franz Steinegger und Nelly Wenger - findet im Théâtre des Roseaux in Neuenburg statt. Geplant ist auch ein grosses Feuerwerk auf allen Arteplages - diese werden bis 4 Uhr morgens offen sein.

(sda)

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