Frankreich stockt Obdachlosen-Hilfen auf
publiziert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 13:01 Uhr

Paris - Nach heftigen Protesten und ersten Kältetoten in Frankreich stockt die bürgerliche Regierung ihre Hilfsprogramme für Obdachlose auf. Hilfsorganisationen erhalten zusätzliche 70 Millionen Euro (112 Mio. Fr.) an öffentlichen Subventionen.

Die Kälte forderte auch dieses Jahr bereits Opfer.
Die Kälte forderte auch dieses Jahr bereits Opfer.
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Dies kündigte die Beigeordnete Ministerin für sozialen Zusammenhalt, Catherine Vautrin, an.

Mit dem Geld sollen unter anderem die Aufnahmezeiten der Notunterkünfte für Obdachlose ausgeweitet und die Zahl der gut tausend Plätze in betreuten Heimen zur Wiedereingliederung innerhalb von zwei Monaten vervierfacht werden.

Hilfsvereinigungen begrüssten den Schritt. Weitere Mittel seien aber nötig, sagte der Vizechef der Abbé-Pierre-Stiftung, Patrick Doutreligne, in einer Radiosendung mit Vautrin.

Kältetote

Bei nächtlichen Minusgraden waren in französischen Städten zuletzt die ersten Kältetoten des Winters gemeldet worden.

Die Bürgerbewegung «Les Enfants de Don Quichotte» («Die Kinder von Don Quichotte») errichtete am Kanal Saint Martin in Paris eine Siedlung aus rund 200 Zelten für Obdachlose.

Vertreter der Organisation traten vorübergehend in den Hungerstreik, um der Forderung nach mehr staatlicher Unterstützung Nachdruck zu verleihen. Die Unterbringung von Obdachlosen zählt zu den Themen des Wahlkampfs in Frankreich, wo im kommenden Jahr von April bis Juni der neue Präsident und die Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt werden.

(rr/sda)

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