Frankreichs Euphorie nur leicht gebremst
publiziert: Sonntag, 9. Okt 2005 / 15:55 Uhr

Frankreich ist nach dem 1:1 in Bern weiter optmistisch, sich auf direktem Weg für die WM in Deutschland zu qualifizieren.

Zinedine Zidane hatte zwar am meisten Ballkontakte, konnte gegen die Schweiz aber auch nichts ausrichten.
Zinedine Zidane hatte zwar am meisten Ballkontakte, konnte gegen die Schweiz aber auch nichts ausrichten.
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Den Sieg am Mittwoch gegen Zypern im Stade de France haben sie budgetiert, und mit einem Schweizer Erfolg in Dublin rechnen die Franzosen nicht.

Nichts hätten sie eingebüsst, es liege noch immer alles in ihren Händen, erklärte Frankreichs Coach Raymond Domenech. «Gegen Zypern ist die Ausgangslage klar: Wir müssen Tore schiessen», so der umtrittene Selektionär der «Equipe tricolore».

Das Spiel gegen die Schweiz müssten sie jetzt vergessen, sagte Florent Malouda. «Wir müssen (gegen Zypern) gewinnen und uns keine Fragen stellen», so der Mittelfeldspieler vom vierfachen Meister Lyon.

Insgesamt überwog im französischen Team die Enttäuschung. Zinédine Zidane hatte die meisten Ballkontakte (89) aller Spieler, die erhofften Genieblitze hatte der Sohn algerischer Einwanderer jedoch nicht.

«Wir sind enttäuscht, weil wir in Führung gegangen waren. Aber wir haben es nicht geschafft, diesen Vorteil zu konsverieren», sagte Zidane. «Aber wir haben die Zukunft noch immer in unseren Händen. Wir müssen gegen Zypern gewinnen.»

«Wir wurden dominiert»

Klare Worte fand Grégory Coupet, der mit seiner Intervention nach einer halben Stunde den frühen Führungstreffer der Schweizer verhindert hatte. «An diesem Abend gibt es keinen Grund glücklich zu sein», so der Keeper.

«Wir kamen nie auf unsere Leistung, wir wurden dominiert.» Trotzdem herrscht im Lager der «Grande Nation» die Überzeugung, dass ein Sieg gegen Zypern reicht. Claude Makelele, der am Mittwoch gesperrt ist, rechnet mit einem Sieg der Iren gegen die Schweiz.

Und der französische Verbandspräsident Jean-Pierre Escalettes behauptete keck: «Unsere Position bleibt die stärkste in der Gruppe.» Er schob dann aber doch noch nach, dass «wir am Mittwoch alle Iren sein werden».

(rr/Si)

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