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Frankreichs Weltmeister wollen einen letzten Titel
publiziert: Donnerstag, 3. Jun 2004 / 10:55 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Jun 2004 / 14:23 Uhr

Der Schweizer Gruppengegner Frankreich reist mit einem klaren Ziel an die EM in Portugal: Die Franzosen woll den Titel erfolgreich verteidigen. Wäre da nicht das blamable Abschneiden an der WM 2002 gewesen, müsste dieser Zielsetzung nichts mehr hinzugefügt werden.

Zinedine Zidane im Traininglager in Andorra.
Zinedine Zidane im Traininglager in Andorra.
Nach dem torlosen Debakel in Japan und Südkorea haben die Franzosen eine perfekte EM-Qualifikation gespielt. Aus den acht Partien gegen Slowenien, Israel, Zypern und Malta resultierten acht Siege und eine Tordverhältnis von 29:2. Der einzigen Niederlage (0:2 gegen Tschechien) unter der Ära von Jaques Santini, der nach der WM Roger Lemerre ersetzte, folgte eine Serie von 14 Siegen, darunter ein 2:0 gegen die Schweiz, und die Einstellung eines 19 Jahre alten, von Australien und Brasilien gehaltenen Weltrekords. Obwohl der grösste Teil der Gegner nicht "EM-Niveau" aufwies, ist sich der dreifache Weltfussballer Zinédine Zidane sicher: "Wir haben zu unserer alten Stärke zurückgefunden."

Sonne und Meer als Vorbereitung

Wer am Ursprung der wiedergewonnenen Souveränität eine Rosskur vermutet, liegt falsch. Aus dem von Santini lancierten Konkurrenzkampf filterten sich die altbekannten Gesichter heraus. Mit Zidane, Marcel Desailly, Patrick Viera, Fabien Barthez, Thierry Henry, Bixente Lizarazu, Lilian Thuram, David Trezeguet und Robert Pires dürften zum ersten Gruppenspiel gegen England neun Weltmeister von 1998 auflaufen.

Blutauffrischung nahm der "séléctioneur" bei der zweiten Garde vor; neun Spieler werden in Portugal erstmals an einer Endrunde teilnehmen. Die "Wasserträger" sollen trotz ihrer undankbaren Rolle und dank ihrem jungen Alter motiviert sein. Überhaupt legte Santini viel Wert auf das Wohlbefinden der Mannschaft. Der 52-Jährige erinnerte sich der Tugenden von 1998. Die EM-Vorbereitung begann mit Regeneration im Süden Frankreichs, nahe Montpellier. Die Spieler genossen mit ihren Frauen oder Freundinnen Sonne und Meer, bevor die Vorbereitung sich intensivierte.

Systemwechsel nach der WM

Die dringendste Arbeit nach dem Vorrunden-Aus an der letzten WM hatte Santini bereits früh erledigt. Er zog die Schlüsse aus der offensichtlichen Abhängigkeit des an der WM verletzten Zidane. Das bis 2002 hochgelobte 4-2-3-1-System mit Zidane als einzigem Spielmacher musste einem klassischen 4-4-2 weichen. Durch die Umstellung auf eine Taktik mit zwei Regisseuren kann ein allfälliger Ausfall des nicht zu ersetzenden dreifachen Weltfussballers auf zwei Schultern verteilt werden. Zudem ermöglicht das 4-4-2 Santini, mit Henry und Trezeguet seine beiden Topangreifer auf ihrer Lieblingsposition in der Sturmmitte aufzustellen.

Die beiden Spielmacher, die an der EM wahrscheinlich Zidane (links) und Pires (rechts) heissen werden, bekommen Rückendeckung von einem Defensiv-Duo, das in Europa seinesgleichen sucht: Arsenals Patrick Viera und Chelseas Claude Makelele. In der Reservistenrolle stehen Olivier Dacourt und Benoit Pedretti. Der 22-jährige Pedretti ist einer von vier Franzosen, die 2002 in der Schweiz im EM-Final des U21-Nachwuchs standen und nun den Sprung in die A-Nationalmannschaft schafften. Die grosse französische Mittelfeld-Hoffnung besitzt nicht nur ein hervorragendes Stellungsspiel, sondern kann auch in der Offensive Akzente setzen. Ihm wird eine grosse Zukunft vorausgesagt.

Erfahrenes Verteidigertrio

In der Abwehr gab Santini während der Testphase vielen Spielern die Möglichkeit, sich zu profilieren. Mit Desailly (35), Thuram (32) und Lizarazu (34) sind drei von vier Verteidigern gesetzt. Wahrscheinlich und im Gegensatz zu den letzten drei grossen Turnieren wird Thuram in der Innenverteidigung eingesetzt, womit Bayer Münchens Willy Sagnol die Position auf der rechten Aussenbahn einnehmen dürfte.

Die ziemlich "alte" Abwehr ist personell der schwächste Mannschaftsteil des Europameisters, zumal Goalie Fabien Barthez nicht immer den sichersten Eindruck hinterlässt. Dass der berühmte Kahlkopf seinen Stammplatz dennoch halten konnte, liegt daran, dass er sich seine zum Teil haarsträubenden Fehler für Spiele auf Klubebene aufhebt. Allzu viel Reserve auf die Nummer 2, Lyons Grégory Coupet, hat er aber nicht mehr. Coupet zeigte im Jubiläumsspiel der FIFA gegen Brasilien (0:0) eine exzellente Leistung und ermöglichte Frankreich, seine Serie ohne Gegentore auf 860 Minuten auszubauen. Statistisch lässt sich also die Fragilität der überalterten Abwehrreihe nicht untermauern.

Nur Verletzungen scheinen eine gewichtige Rolle Frankreichs bei der Europameisterschaft in Portugal verhindern zu können. Vor allem im offensiven Bereich würden Ausfälle die Equipe Tricolore vor grössere Probleme stellen. Während in der Defensive durchaus valable Alternativen vorhanden sind, ist der Sturm sehr stark vom Duo Henry/Trezeguet abhängig. Dass Frankreich wie an der WM 2002 ohne Torerfolg bleibt, ist aber nicht absehbar.

(Julien Oberholzer/Si)

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