Französisch erst auf der Oberstufe
publiziert: Donnerstag, 9. Sep 2004 / 16:28 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Sep 2004 / 17:02 Uhr

Luzern - Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) des Luzerner Grossen Rates will den Französischunterricht erst im siebten Schuljahr beginnen lassen. Damit stellt sie sich gegen die Schweizerischen und Zentralschweizerischen Bildungsdirektoren.

Frühenglisch  soll ab dem dritten Schuljahr unterrichtet werden.
Frühenglisch soll ab dem dritten Schuljahr unterrichtet werden.
Einigkeit herrscht über das Frühenglisch. Es soll ab dem dritten Schuljahr unterrichtet werden. Eine zweite Fremdssprache in der Primarschulstufe lehnt die EBKK jedoch ab. Französisch soll erst in der Oberstufe unterrichtet werden, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Die Eidgenössische Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) empfiehlt die erste Fremdsprache ab dem dritten, die zweite ab dem fünften Schuljahr beginnen zu lassen. Dieser Empfehlung ist auch die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ) gefolgt, wie sie am Mittwoch bekanntgab.

Gegen zwei Fremdsprachen in der Primarschule gibt es jedoch wachsende Opposition, auch aus der Lehrerschaft. Mit zwei Fremdsprachen in der Primarschule seien die Kinder überfordert, wird argumentiert.

In den Kantonen Zug und Thurgau wurden Initiativen gegen zwei Fremdsprachen in der Primarschule lanciert. In Zürich ist eine Initiative bereits zu Stande gekommen.

(bert/sda)

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